Sonntagsmatinee

 

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EVERYDAY REBELLION

(OmU) 

Von Arman T. Riahi und Arash T. Riahi, Deutschland / Österreich / Schweiz 2013, 118 Min.

Am 07.09. in Anwesenheit von Arash Riahi. Anschließendes Gespräch mit Jakob Hoffmann (Jury der Evangelischen Filmarbeit)

Occupy, ukrainische Oben-Ohne-Aktivistinnen, spanische Indignados oder der Arabische Frühling: Ziviler Ungehorsam kann noch so unterschiedliche Gründe haben, sie alle verbindet trotzdem dieselben grundlegenden Ideen und Ideale von Selbstbestimmung. In ihrer mit dem "Cinema for Peace Award 2014" prämierten Dokumentation behandeln die Riahi-Brüder, Arash und Arman, unterschiedliche Formen gewaltfreien Protests auf der ganzen Welt. Die Filmemacher beleuchten nicht nur die jeweiligen Triebkräfte der Bewegungen, sondern suchen auch nach Schnittpunkten zwischen diesen friedlichen Rebellionen. Die gewaltfreien Veränderungsbemühungen werden alle durch menschliche Kreativität und das Verlangen nach Neugestaltung angetrieben. Dadurch haben die Methoden große Ähnlichkeit miteinander und inspirieren sich sogar gegenseitig.

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Termine

So. 07.09., 11:30
Do. 18.09. bis Di. 23.09., 18:00

DIE LANGEN HELLEN TAGE – GRZELI NATELI DGEEBI

(OmU) 

von Nana Ekvtimishvili, Simon Groß, Georgien / Deutschland / Frankreich 2013, 104 Min.
Mit Lika Babluani, Mariam Bokeria, Zurab Gogaladze

Am Do. 11. September Premierenveranstaltung mit Gästen in Kooperation mit dem Georgischen Konsulat.

Die besten Freundinnen Eka und Natia werden zu jungen Frauen während der langen, hellen Sommertage 1992 in der Stadt Tiflis. Sie leben in einer Welt, in der eine geschenkte Pistole als ein Zeichen der Zuneigung verstanden wird, ein Heiratsantrag mehr wie eine Entführung wirkt und in der Liebe und Lebensgefahr nicht weit voneinander entfernt sind. Georgien ist auf sich selbst gestellt, die eigenen Eltern versagen kläglich als Vorbild und doch wissen sich die Mädchen zu behaupten. Sie sind ganz normale Teenager, die Spaß haben, gegen ihre Lehrer rebellieren, heimlich rauchen, unanständige Lieder singen und schließlich die Kette der Gewalt ganz ohne fremde Hilfe durchbrechen.
Vor der Kulisse des postsowjetischen Georgiens beschreibt der Film mit virtuoser Erzählkraft, starken Bildern des Kameramanns Oleg Mutu und musikalischem Rhythmus die prägenden Veränderungen im Leben zweier Mädchen im Teenageralter.

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Termine

So. 07.09., 14:15
Do. 11.09. bis Mi. 17.09., 20:00