Sonntagsmatinee

 

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SHIRLEY – VISIONEN DER REALITÄT. DER MALER EDWARD HOPPER IN 13 BILDERN

 

von Gustav Deutsch, Österreich 2013, 93 Min.
Mit Stephanie Cumming, Christoph Bach, Florentin Groll

Shirley ist eine junge Frau, die in den 30er Jahren in den USA aufwächst und bis in die 60er zentrale gesellschaftliche Umbrüche des 20. Jahrhundersts miterlebt. Dabei sieht sie sich großen Veränderungen gegenübergestellt: Von der großen Depression, über den Weltkrieg bis hin zu den Riots im Zuge der Rassenkonflikte und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. All das durchlebt und reflektiert sie in ihrer gesellschaftlichen Rolle als Frau, indem sie sich nicht mit der Rolle als Ehefrau und Mutter abfindet. Sie sieht die Gesellschaft als historisch entstandene und von Menschen gemachte an, die immer auch ganz anders sein könnte und somit veränderbar ist. Mit der Darstellung und Inszenierung der Wirklichkeit beschäftigt sich Shirley in ihrer Berufung als Schauspielerin am Theater, ist sich aber nicht zu schade in Zeiten der Krise das bloße Überleben zu sichern und bei politischer Repression sowie Verrat nicht den Kopf zu verlieren. So entsteht durch die Gedanken, Gefühle und Reflexionen einer emanzipierten Frau historische Visionen der amerikanischen Gesellschaft, mit 13 penibel filmkünstlerisch nachgestellten Gemälden des Malers Edward Hopper als Kulisse...

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Termine

Mi. 17.09., 18:00
So. 21.09., 14:00
So. 28.09., 14:00

DER SCHMETTERLINGSJÄGER - 37 KARTEIKARTEN ZU NABOKOV

 

Filmessay von Harald Bergmann, D / CH 2013, 135 Min.
Mit Heinz Wismann, Klaus Wyborny, Herbert Schuldt

Ein Mann begibt sich auf eine Reise durch die Alpen, um eine lange Zeit verschwundene Geliebte zu treffen. Ein Autor und ein Regisseur diskutieren darüber, wie man einen Film über den berühmten "Lolita"-Autor und Schmetterlingsforscher Vladimir Nabokov machen könnte. In dem filmischen Essay "Der Schmetterlingsjäger" soll das Wesen der Zeit ergründet werden – über Ereignisse aus dem Leben des Schriftstellers Nabokov, aus seinen Büchern, philosophischen Gesprächen und imaginären Rekonstruktionen. Inspiration kommt dabei aus den Nabokov-Romanen "Ada oder das Verlangen" und seiner Autobiografie "Erinnerung, sprich". Regisseur Harald Bergmann beginnt seine Spurensuche im Berlin der 1930er Jahre und klammert auch das berühmt gewordene Interview im Montreux Palace am Genfer See nicht aus. Die musikalische Begleitung liefert Mitsuko Uchida mit ihrer Mozart-Interpretation.

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Termine

So. 21.09., 11:30
So. 28.09., 11:30