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SHIRLEY – VISIONEN DER REALITÄT. DER MALER EDWARD HOPPER IN 13 BILDERN

 

von Gustav Deutsch, Österreich 2013, 93 Min.
Mit Stephanie Cumming, Christoph Bach, Florentin Groll

Shirley ist eine junge Frau, die in den 30er Jahren in den USA aufwächst und bis in die 60er zentrale gesellschaftliche Umbrüche des 20. Jahrhundersts miterlebt. Dabei sieht sie sich großen Veränderungen gegenübergestellt: Von der großen Depression, über den Weltkrieg bis hin zu den Riots im Zuge der Rassenkonflikte und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. All das durchlebt und reflektiert sie in ihrer gesellschaftlichen Rolle als Frau, indem sie sich nicht mit der Rolle als Ehefrau und Mutter abfindet. Sie sieht die Gesellschaft als historisch entstandene und von Menschen gemachte an, die immer auch ganz anders sein könnte und somit veränderbar ist. Mit der Darstellung und Inszenierung der Wirklichkeit beschäftigt sich Shirley in ihrer Berufung als Schauspielerin am Theater, ist sich aber nicht zu schade in Zeiten der Krise das bloße Überleben zu sichern und bei politischer Repression sowie Verrat nicht den Kopf zu verlieren. So entsteht durch die Gedanken, Gefühle und Reflexionen einer emanzipierten Frau historische Visionen der amerikanischen Gesellschaft, mit 13 penibel filmkünstlerisch nachgestellten Gemälden des Malers Edward Hopper als Kulisse...

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Termine

So. 26.10., 12:00

SONG FROM THE FOREST

(OmU) 

Dokumentarfilm von Michael Obert, D / USA 2013, 97 Min.

Louis Sarno hört als junger Mann eine Radiosendung über die Bayaka-Pygmäen. Teil der Sendung ist ein Mitschnitt ihres geheimnisvollen Gesangs. Dieser macht Louis neugierig, worauf er eine Reise in den zentralafrikansichen Dschungel vornimmt. Dort lebt er abgeschottet von der Zivilisation und studiert ihren Gesang, macht hunderte Stunden an Aufzeichnungen. Nebenbei baut er sich ein neues Leben im Stamm auf, hat eine Frau und einen Sohn, Samedi. Als Reisejournalist Michael Obert von Louis' Geschichte erfährt, beschließt er über sein Leben einen Dokumentarfilm zu drehen. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten ist Samedi bereits 13 Jahre alt und ist kurz davor, seine erste Reise nach New York anzutreten, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Auf seiner Reise wird er mit den enormen kulturellen und technologischen Unterschieden konfrontiert, die zwischen seinem Urwaldleben und der Vergangenheit seines Vaters liegen...


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Termine

So. 26.10., 14:00