Sonntagsmatinee

 

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EIN DEUTSCHES LEBEN

 

Von Florian Weigensamer, Olaf S. Müller und Christian Krönes, Österreich 2016, 114 Min.

Die 1911 in Berlin geborene Brunhilde Pomsel blickt mit ihren 105 Jahren auf ein langes Leben zurück – und auf ein sehr bewegtes. Zunächst arbeitete sie beim Berliner Rundfunk, wurde dann aber vom Propagandaministerium verpflichtet und trat dort ihren Dienst als Stenotypistin und Sekretärin von Joseph Goebbels an. Von 1942 bis zum Mai 1945 saß Pomsel in Goebbels Vorzimmer, tippte für Hitlers Propagandaminister Schriftsätze ab und bekleidete ihre Funktion bis in die letzten Kriegstage. Somit ist sie eine der letzten noch lebenden Zeitzeugen, die nah mit der NS-Führung zusammenarbeiteten. Wie Pomsel auf ihre Vergangenheit zurückblickt, sich als „Randfigur“ des Geschehens beschreibt und Einblicke in die Abläufe im nationalsozialistischen Machtzentrum gibt, wurde im Dokumentarfilm „Ein deutsches Leben“ in Schwarz-Weiß-Bildern festgehalten.

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Termine

So. 30.04., 13:00

ERBARME DICH! DIE MATTHÄUS PASSION

(niederländische OmU) 

Von Ramon Gieling, Niederlande 2015, 98 Min.

Eine Erkundung der profunden Wirkung von Bachs Matthäus-Passion, einer Musik die berührt, auch wenn man die spezifische Glaubenserfahrung nicht teilt. Die Aufführung in einer verfallenen Amsterdamer Kirche unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Pieter van Leusink und der Mitwirkung des Obdachlosenchors „De Straatklinkers“ wird ergänzt von Aussagen Beteiligter und Bildern, die an holländische Malerei erinnert.

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Termine

So. 07.05., 12:00

ICH. DU. INKLUSION – WENN ANSPRUCH AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT

 

Von Thomas Binn, Deutschland 2016, 95 Min. Audiodeskription über Sennheiser Cinema Connect verfügbar

Im Sommer 2014 trat eine Gesetzesänderung in Kraft, dank derer Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch darauf haben, genau wie alle anderen Schülern an den Regelschulen unterrichtet zu werden. In der Folge wurden zahlreiche Förderschulen geschlossen und die regulären Schulen sollten durch strukturelle Änderungen die nötigen Ressourcen bekommen, um auch Kinder mit Unterstützungsbedarf adäquat betreuen zu können. Doch im Gespräch mit beteiligten Eltern, Lehrern und Erziehern offenbart sich schnell, dass auch zwei Jahre nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung noch viele Fragen offen und viele Probleme ungelöst sind – stattdessen schieben sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld zu oder finden, die Politik sei für die Misere verantwortlich. Thomas Binn begleitet in seinem Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ fünf Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf über eine Zeitraum von zweieinhalb Jahren.

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Termine

So. 07.05., 14:00
So. 14.05., 14:00