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WER WAR HITLER

 

Von Hermann Pölking, Deutschland 2017, 191 Min.

Am Mi. 22.11. in Anwesenheit von Regisseur Hermann Pölking.

Seit Adolf Hitler vor mehr als 70 Jahren starb, haben sich unzählige Menschen mit dem Leben des Diktators auseinandergesetzt, sei es in Form von (Sach-)büchern, Spielfilmen oder Dokumentationen. Vor allem der dokumentarische Ansatz ist dabei von der immergleichen Vorgehensweise geprägt, bestehen diese doch zumeist hauptsächlich aus Interviews, Grafiken, nachgestellten Szenen und Erklärungen von Experten und Fachleuten. Doch in „Wer war Hitler“ wählt der Regisseur Hermann Pölking einen anderen Ansatz: Ausschließlich Hitler und seine Zeitgenossen, von Mitstreitern bis zu Gegnern und von Staatsmännern bis zu Angehörigen, kommen in seiner Dokumentation zu Wort. Dazu verarbeitet Pölking zahlreiche Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien sowie Archivmaterial aus vor allem privaten und nichtstaatlichen Quellen.

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Termine

Mi. 22.11., 20:00
So. 26.11., 11:00

WERNER NEKES: DAS LEBEN ZWISCHEN DEN BILDERN

 

Von Ulrike Pfeiffer, Deutschland 2017, 91 Min.
Mit Werner Nekes, Helge Schneider, Bazon Brock, Alexander Kluge, Christoph Schlingensief

Experimentalfilmmacher Werner Nekes (1944 – 2017) wollte keine Filme über die Wirklichkeit machen – er wollte zeigen, was normalerweise nicht zu sehen ist. In den hundert avantgardistischen Filmen seines Werkes entwickelte er eine eigene Filmsprache, nachdem er – angeregt durch die Künstlerin Eva Hesse – von der bildenden Kunst zu den bewegten Bildern gewechselt hatte. Er nahm an der legendären 60-stündigen Hamburger Veranstaltung „FILM IN“ teil, die mit ihren experimentellen Filmen als Geburt des Programmkinos gelten kann. Nekes gab seine Vorstellungen vom radikalen Kino an die nächste Generation weiter, als er an der Kunsthochschule in Hamburg lehrte – und schaute zurück bis zu den Anfängen: Seine kinematographische Sammlung umfasst 40.000 Objekte aus der Vorgeschichte des Kinos. In ihrem Dokumentarfilm bietet Ulrike Pfeiffer einen Querschnitt durchs Nekes‘ Werk. Sie zeigt Gespräche des Filmemachers mit dem Kollegen Alexander Kluge und seine Zusammenarbeit mit den Künstlern Helge Schneider und Christoph Schlingensief.

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So. 26.11., 14:15