Sonntagsmatinee

 

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WAS KOSTET DIE WELT

 

Von Bettina Borgfeld, Deutschland 2018, 95 Min.

HESSISCHER DOKUMENTARFILMTAG „Näher an der Wirklichkeit“
In Anwesenheit von Regisseurin Bettina Borgfeld

Die im Ärmelkanal gelegene kleine Insel Sark war einmal Europas letzter Feudalstaat. Einst fiel sie noch unter den britischen Kronbesitz, sodass hier erst vor 10 Jahren die ersten demokratischen Wahlen stattfanden. 600 Einwohner leben auf der Insel, doch keiner besitzt das Land, auf dem er lebt. So war das Leben auf Sark bisher einfach und beruhte mehr auf gegenseitiges Vertrauen als auf das Gesetz. Doch das beschauliche Idyll wird bedroht: Zwei Milliardäre haben die Insel für sich entdeckt, kaufen das Land auf, legen Weinfelder an und erwerben vier der sechs örtlichen Hotels. Bis jetzt besitzen sie und ihre Firmen bereits ein Drittel der gesamten Landfläche Sarks. Das Inselparlament versucht sein Bestes und führt neue Maßnahmen ein, doch das kümmert die Milliardäre nicht, die keine Kosten und Mühen scheuen, um ihre Interessen durchzusetzen. So entfaltet sich vor der beschaulichen Kulisse Sarks ein erbitterter Kampf um Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit, sowie um die Auslegung der Gesetzesgrundlagen.

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Termine

So. 26.01., 11:00

ALL CREATURES WELCOME

 

Von Sandra Trostel, Deutschland 2018, 87 Min.

HESSISCHER DOKUMENTARFILMTAG „Näher an der Wirklichkeit“
In Anwesenheit von Regisseurin Sandra Trostel

Eine Dokumentation über den Chaos Computer Club (CCC), die größte Hackerorganisation Europas, die zusammenkommt, um ihre Konzepte zur Zukunft der Technologie und der Gesellschaft sowie utopische Ideen auszutauschen…

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Termine

So. 26.01., 13:30

MUTTERLAND – DAS MATRIARCHAT DER MINANGKABAU

(OmU) 

Von Uschi Madeisky, Dagmar Margosdotter und Yelfia Susanti, Deutschland 2019, 92 Min.

In Anwesenheit der Regisseurinnen. Mit anschließendem Filmgespräch

In West-Sumatra, Indonesien befindet sich die Heimat der Minangkabau. Mit mehreren Millionen bilden sie die größte matriarchale Gesellschaft der Welt. Sie leben nach dem Adat, dem mütterlichen Naturrecht – in friedlichem Zusammenleben mit dem Islam. Haus, Hof und Land liegen bei ihnen in den Händen von Frauen. Der Film erzählt vom Alltag aus der Perspektive der 33-jährigen Yelfia Susanti, die es versteht, mit ihrem großen Klan für Ausgleich und ein gutes Leben für alle zu sorgen.

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Termine

So. 02.02., 14:00