Sonntagsmatinee

 

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SPACE DOGS

(russische OmU) 

Von Elsa Kremser und Levin Peter, Österreich / Deutschland 2019, 91 Min.

Die Hündin Laika wurde als erstes Lebewesen in den Weltraum geschickt und starb. Eine Legende besagt, dass sie als Geist auf die Erde zurückgekehrt ist und noch immer durch die Straßen von Moskau streift.
Laikas Spuren führen zu zwei ihrer Nachfahren: zwei Straßenhunde im heutigen Moskau. Deren Geschichte zeigt ihre innige Gefolgschaft, unerbittlicher Brutalität und einen Blick auf den Menschen. Der Blick aus der Sicht eines Hundes wird verwoben mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial aus der Ära der sowjetischen Raumfahrt und wird so zu einer magischen Erzählung über die Moskauer Straßenhunde.

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Termine

So. 27.09., 12:30
Do. 01.10. bis Mi. 07.10., 17:45

DAS ARVO PÄRT GEFÜHL

(OmU) 

Von Paul Hegeman, Niederlande 2019, 75 Min.

Arvo Pärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler.
Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musiker wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert, sondern auch Choreographen wie Jiri Kilyian, Filmemacher wie Alain Gomis und junge Technomusiker wie Kara-Lis Coverdale.
Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht.

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Termine

So. 27.09., 14:30
So. 04.10., 12:30
So. 11.10., 11:00
So. 18.10., 11:00
So. 25.10., 11:00

DANIEL COHN-BENDIT – WIR SIND ALLE DEUTSCHE JUDEN (

(OmU) 

Von Niko Apel, Frankreich 2020, 73 Min.

In Kooperation mit der jüdischen Gemeinde, Frankfurt.

Daniel Cohn-Bendit, der Studentenführer von einst und spätere Grünen-Politiker, hat sich sein Leben lang mit seiner europäischen Identität beschäftigt, sie gelebt. Wie aber definiert und reflektiert er – der in der 68er-Bewegung als „deutscher Jude“ bezeichnete – seine jüdische Identität? Ist es der von Sartre postulierte Antisemitismus, der ihn zum Juden macht? Cohn-Bendit war weder Mitglied einer jüdischen Gemeinde, noch ist er ein Synagogengänger.

Viele Gespräche mit der Familie und seiner Frau haben ihn schließlich dazu bewegt, sich mit der eigenen jüdischen Identität auseinanderzusetzen und diese anzunehmen: Ja, ich bin Jude und mein Jüdischsein prägt mich! „Dany“ Cohn-Bendit begibt sich im Film von Niko Apel auf die Suche nach seiner jüdischen Identität, die mal komplexe, mal unbegreifliche Momente bereithält.

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Termine

Fr. 02.10., 16:00
So. 04.10., 14:00
Fr. 09.10., 16:00
So. 11.10., 14:00
Fr. 16.10., 16:00
So. 18.10., 14:00
Fr. 23.10., 16:00