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WALCHENSEE FOREVER

 

Dokumentarfilm von Janna Ji Wonders, D 2019, 116 Min.

Das Leben der Filmemacherin Janna Ji Wonders begann unter besonders skurrilen Umständen: Jannas Mutter Anna und ihre Schwester Frauke zogen Ende der 1960er als Hippies aus dem beschaulichen Bayern nach Amerika. Doch nach einer Drogenerfahrung nahm sich Frauke das Leben. Als Anna mit Janna schwanger wurde, entschied sie sich, nach Deutschland zurückzukehren und dort Teil von Rainer Langhans' Kommune zu werden. Um zu sich selbst zu finden, zieht sich Janna schließlich an den Walchensee zu ihrer Oma zurück.

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Termine

Do. 21.10. bis Mi. 27.10., 19:45
So. 31.10., 14:15
Mi. 03.11., 18:00
So. 07.11., 14:15
So. 14.11., 14:00
So. 21.11., 14:00

GARAGENVOLK

 

Dokumentarfilm von Natalija Yefimkino, D 2020, 95 Min

Im Norden Russlands erstrecken sich die Garagen beinahe in die Unendlichkeit. Hinter verrosteten Türen ist alles zu finden außer Autos. Sie sind die Zuflucht des russischen Mannes, der Fluchtpunkt aus dem trostlosen Alltag und ein Symbol für große Träume. Dort tüftelt der Schrottsammler Ilja, Roman züchtet Wachteln, Pavel schnitzt Heiligenfiguen und Viktor hat unter seine Garage vier unterirdische Stockwerke ausgehoben.

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Termine

Mi. 27.10., 18:00

LE PRINCE

 

von Lisa Bierwirth, D 2019, 125 Min.
Mit Ursula Strauss, Passi Balende, Nsumbo Tango Samuel

Monika ist Mitte 40 und arbeitet als freie Kuratorin in Frankfurt am Main. Dabei bereiten ihr ihre redegewandte und geistreiche Art auch öfter Probleme, als ihr lieb ist. Im Bahnhofsviertel gerät sie eines Tages zufällig in eine Ermittlung der Polizei und lernt dabei den kongolesischen Geschäftsmann Josef kennen. Er ist etwa zehn Jahre jünger als sie, doch weder er noch andere wissen das genau. Josef handelt mit Diamanten und sucht in der Stadt Leute, die eine Mine im Kongo finanzieren. Bis es so weit ist, hält er sich mit Import- und Exportgeschäften über Wasser. Er spricht fast fünf Sprachen, hat Asyl beantragt und wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die ihm auferlegten Stigmatisierungen und Regeln. Aus diesem zufälligen Treffen entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, deren Herkunft unterschiedlicher nicht sein könnte. Beide glauben, wie in „Bonnie und Clyde“ gegen alle Widerstände gemeinsam bestehen zu können, dennoch schleicht sich nach und nach Misstrauen in ihre Beziehung ein. So wird ihre Verbindung zu einer Bühne postkolonialer Konflikte.

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Termine

So. 31.10., 12:00
So. 07.11., 12:00

WHO’S AFRAID OF ALICE MILLER?

 

Von Daniel Howald, Schweiz 2020, 101 Min

Als Martin Miller, der Sohn der Kindheitsforscherin Alice Miller, 2013 sein erstes Buch veröffentlicht, geht ein Aufschrei durch die Presse. Zum ersten Mal lässt Miller, selbst als Psychotherapeut tätig, hier das Bild einer Frau entstehen, die der eigenen tragischen Lebensgeschichte schlichtweg nicht entkommen konnte – mit fatalen Folgen. Alice Miller hat immerzu weggeschaut, wenn Martin von seinem Vater brutal verprügelt wurde. Bis heute leidet der inzwischen erwachsene Mann darunter, den Widerspruch zwischen Autorin und Mutter anzunehmen…

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Termine

So. 14.11., 12:00
So. 21.11., 12:00
So. 28.11., 12:00

IN DEN UFFIZIEN

 

Von Corinna Belz und Enrique Sanchez-Lansch, Deutschland 2019, 100 Min.

Die Regisseure Corinna Belz und Enrique Sanchez Lansch nehmen in ihrem Dokumentarfilm die berühmten Uffizien in Florenz unter die Lupen. Dabei handelt es sich um ein Bürogebäude der Medici, in dem schon 1581 legendäre Kunstsammlungen ausgestellt wurden. Belz und Lansch nehmen das heutige Museum unter die Lupe und erklären, welche Auswirkungen es im 21. Jahrhundert auf die Stadt hat…

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Termine

So. 28.11., 14:00