Specials und Filmreihen

 

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

ANNE CLARK –I’LL WALK OUT INTO TOMORROW

Von Claus Withopf, Deutschland 2017, 84 Min.

Am 22.01. in Anwesenheit von Regisseur Claus Withopf

Dokumentation über die britische Musikerin und Poetin Anne Clark, die mit ihrer avantgardistischen elektronischen Musik Berühmtheit erlangt hat. Clark singt ihre zumeist sehr poetischen, aber auch melancholischen und schwermütigen Texte nicht, sondern trägt diese rhythmisch gesprochen vor, weswegen ihr Werk auch oft dem Genre Spoken Word zugeordnet wird. In seiner Dokumentation „I'll Walk Out Into Tomorrow” zeichnet Filmemacher Claus Withopf ein Porträt von Clark und findet zugleich einen Weg, die Arbeit der Künstlerin zu visualisieren. Der Regisseur begleitete Clark beinahe zehn Jahre lang und zeigt die mehr als 30-jährige Karriere der Künstlerin. So geht er etwa auf die Konflikte mit ihrer einstigen Plattenfirma ein, die dazu führten, dass sich Clark aus dem Geschehen zurückzog und sich im musikalischen Exil in Norwegen neu erfand.

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Termine

Mo. 22.01., 18:30
Mo. 22.01., 20:30
Do. 25.01. bis Mi. 31.01., 20:00

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

MIMICRY – SELBSTFINDUNGSREISE EINER GIRLFAG

Von Jennifer von Schuckmann, Deutschland 2017, 26Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Jennifer von Schuckmann. Nach dem Film Gespräch mit der Hauptdarstellerin Freya Kreutzkam und Girlfag Paula alias Tochter Krampfstrumpf. Moderation: Testa Steron. In Kooperation mit Hessen ist Geil

Die Studentin Mimi sucht nach Liebe, Leben und vor allem sich selbst.
MimiCry ist ein sexueller und spiritueller Road-Movie ohne Autos, der das noch unbekannte Phänomen der Girlfags im Queeren Spektrum beleuchtet, dabei aber Schubladen auflösen will.
Girlfags oder schwule Frauen sind Menschen, die sich meistens als schwuler Mann im Körper einer Frau identifizieren, ohne dabei geschlechtsangleichende Maßnahmen anzustreben. Sie fühlen, dass ihr biologisches Geschlecht nichts mit der eigenen Geschlechterzuordnung zu tun hat. Die Idee einer genderqueeren Gesellschaft, die sozial konstruierte Rollen ablehnt und mehr Individualität für jeden Menschen darbietet, spielt dabei eine starke Rolle.

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Termine

Mi. 31.01., 18:00

FILM TITLE POEM

Experimentalfilm von Jennifer West, USA 2016, 67 Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Jennifer West. In Kooperation mit Galerie Parisa Kind, Ausstellung Jennifer West Magenta Salt Crystal Pixel  (Eröffnung: 19.01.2018)

Die Künstlerin Jennifer West (Los Angeles) hat sich international einen Namen gemacht durch ihren Umgang mit der Materialität des analogen Films. Für POEM hat sie über 500 originale Filmtitelkarten auf 35mm abgefilmt, dann durch Einkratzungen, Stanzungen oder mit Chemikalien bearbeitet und schließlich auf HD abgetastet. Sie beschreibt ihn als “a psychic montage of my inner history of film”.

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Termine

Sa. 20.01., 14:00

Kinothek Asta Nielsen e.V. präsentiert

Die Kinothek Asta Nielsen ist eine Gründung von Filmliebhaberinnen. Von Filmkuratorinnen, Filmhistorikerinnen und -theoretikerinnen, Kritikerinnen und Filmstudierenden. Sie sehen den Sinn und Zweck einer Kinothek darin, das, was durch die Raster des heutigen Kinos fällt, jenseits des Spezialistentums zugänglich und im Kino wieder erfahrbar zu machen.

NINAS FARBFILM

Dokumentarfilm von Lenka Ritschny, Deutschland 2016, 77 Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Lenka Ritschny. In Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen

Das ganze HartzIV nehmen und auf einmal ausgeben – die Liebsten von der Straße zum Friseur einladen und zum Champagnertrinken an der Spree.
Nina lebt als ob es kein Morgen gebe und erst Recht lässt sie sich nichts sagen.
Aus sich selbst, dem Bürger Toni Eckstein, hat sie Nina nach ihrem Vorbild Nina Hagen geformt. Nina ist in einem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt aufgewachsen, hat früh ihre Vorliebe für Schminke und schicke Kleider entdeckt, ist auf Stöckelschuhen durch das Dorf gelaufen. Mit der für sie vorgesehenen Rolle als Junge konnte sie nichts anfangen. Sie wollte sich weder einordnen noch unterordnen lassen. Sie hat gelernt Gewalt einzusetzen – gegen andere und gegen sich selbst- um überhaupt gesehen zu werden.
Es folgte eine Jugend in verschiedenen Psychiatrien und schließlich das Leben auf der Straße in Berlin. Nina schlägt über die Stränge – findet sich ganz unten wieder in Schmerz, Alkohol, am Boden zerstört und überrascht uns gleichzeitig durch ihre Phantasie, ihren Humor und ihr Reflexionsvermögen. Wir folgen ihr auch durch die Krisen ihrer Liebesbeziehung zu Micha und erleben, was es bedeuten kann, wenn Kompromisslosigkeit und Widerstandsfähigkeit kippen, wenn sie zu einem Leben führen dessen Freiheitsversprechen „die Straße“ bedeutet.
Ninas Farbfilm ist das Porträt einer Person, der es immer um mehr ging als um das nackte Überleben, das Leben im engen Korsett gesellschaftlicher Normen und die genau deshalb dieses immer wieder aufs Spiel setzt.

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Termine

Mi. 24.01., 20:00

BEACH RATS

(englische OmU)

Von Eliza Hittman, USA 2017, 98 Min.
Mit Harris Dickinson, Madeline Weinstein, Kate Hodge

Es ist Sommer auf Coney Island und der Teenager Frankie ist gelangweilt. ZIellos driftet er zwischen den hohen Erwartungen seiner Familie und den kriminellen Aktivitäten seiner machohaften Freunde hin und her, mit denen er Trainieren geht, Drogen nimmt und am Strand rumhängt. Während er nach einer eigenen Identität sucht, beginnt Frankie, Datingseiten für ältere schwule Männer zu besuchen. Mit einigen dieser Herren trifft er sich nach langem Überlegen auch auf einem nahegelegenen Cruising-Strand und er geht gleichzeitig eine Beziehung mit einer jungen Frau namens Simone ein. Weil Frankie zwischen beiden Ufern schwankt und sich für keine so recht entscheiden kann, und weil seine Kumpels sein Doppelleben zu entdecken drohen, provoziert er bald unreparierbare Konsequenzen...

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Termine

Mi. 17.01., 20:00
Do. 18.01. bis So. 21.01., 22:00