Specials und Filmreihen

 

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

BROT

Von Harald Friedl, Deutschland 2019, 94 Min.

Preview mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Harald Friedl und der Kaiser Biobäckerei

Obwohl Brot aus so einfach Zutaten besteht, ist aus dem einfachen, aber guten Lebensmittel ein Produkt geworden, das vielfältiger kaum sein könnte. Der Filmemacher Harald Friedl führt Gespräche mit Bäckern aus kleinen Familienbetrieben, aber auch mit Vorständen großer Bäckereibetriebe. Wie sehen diese Menschen die Zukunft des Brotes?

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Termine

Mo. 23.03., 20:00

TAXI ZUM KLO

Von Frank Ripploh, Deutschland 1981, 92 Min.
Mit Frank Ripploh, Berd Broaderup, Gitte Lederer

Bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1980 löste TAXI ZUM KLO in den Kinos der braven Bundesrepublik einen Skandal aus - und wurde kurz darauf trotzdem mit dem renommierten Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Heute gilt Frank Ripplohs authentischer und schamloser schwuler Liebesfilm als einer der großen Klassiker des queeren Kinos. Zum seinem 40. Jubiläum kehrt TAXI ZUM KLO nun endlich in digital restaurierter Fassung zurück!

"Ich mag Männer, bin 30 Jahre alt und von Beruf Lehrer", sagt Frank, der abends auch schon mal als Peggy ausgeht. Im Fummel lernt er auch Bernd kennen - und nimmt ihn aus dem Kino, wo Bernd arbeitet, direkt mit nach Hause. Von da an sind die beiden ein Paar. Frank genießt das Zusammensein mit Bernd, aber er will auch weiter seine Freiheiten jenseits des trauten Heims: Treffen mit anderen Männern, vor allem anonymen Sex im Parks und auf öffentlichen Toiletten, den sogenannten Klappen. Für die monogame Partnerschaft, wie Bernd sie sich wünscht, ist er nicht zu haben. Auf dem jährlichen Tuntenball kommt es zum Eklat.
Mit TAXI ZUM KLO erzählt Regisseur und Hauptdarsteller Frank Ripploh seine eigene Lebensgeschichte nach: Bevor er mit dem Filmemacher begann, war er Lehrer an einer Schule in West-Berlin. Sein offene Umgang mit Homosexualität brachte ihm damals viel Ärger ein und kostete ihn seinen Posten. Ein durch und durch unabhängiges Stück Kino, das beweist, wie weit wir auch in Deutschland hinsichtlich der offenen Darstellung von schwuler Sexualität und nicht-heteronormativen Lebenskonzepten schon einmal waren.

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Termine

Mi. 26.02., 20:00

ALS WIR TANZTEN

(georgische OmU)

Von Levan Akin, Georgien / Schweden 2019, 106 Min.
Mit Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Tsereteli

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.
Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert.

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Termine

Mi. 18.03., 20:00

FILM DES MONATS

Wir präsentieren monatlich in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) den FILM DES MONATS. Der FILM DES MONATS der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im GEP betreut.

FÜR SAMA

(arabische / englische OmU)

Von Waad al-Kateab und Edward Watts, Großbritannien / Syrien 2019, 95 Min.

Am Fr. 06.03. mit anschließendem Filmgespräch mit Till Küster, medico international. Moderation Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der evangelischen Filmjury. In der Reihe Film des Monats der Jury der evangelischen Filmarbeit.

Waad Al-Kateab lebt zusammen mit Samas Vater Hamza, einem Arzt, der im letzten funktionierenden Krankenhaus im von Rebellen besetzten Aleppo arbeitet. Die Stadt ist umzingelt und wird täglich vom syrischen Regime und der russischen Luftwaffe bombardiert, sodass die junge Mutter befürchten muss, jeden Moment getötet zu werden. Sie filmt eine Nachricht an ihre einjährige Tochter, um zu erklären, wer ihre Eltern waren, wofür sie kämpften und warum Sama auf die Welt kam – eine Aufnahme, falls Waad nicht überleben wird. Das erste Lebensjahr von Sama wird das letzte Jahr im Kampf um die Stadt sein, eine Zeit der von unvorstellbarer Dunkelheit. Das Regime und seine Verbündeten greifen auf jede erdenkliche Gräueltat zurück, um die Rebellen zu vernichten. Hamzas Krankenhaus wird bombardiert. Sie werden belagert und sind Zeugen von Angriffen durch Chlorgas, Streu- und Fassbomben, Massaker an Frauen und Kindern. Trotzdem haben Waad und Hamza Freude an der Elternschaft und erleben die ersten Wochen im Leben ihrer kleinen Tochter voller Spaß und Lachen. Sie gibt ihnen die Kraft, die letzte Rebellenbande zu ertragen. Schließlich werden sie überwältigt und ins Exil gezwungen...

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Termine

Do. 05.03. bis Mi. 11.03., 20:00
Do. 12.03. bis Mi. 18.03., 18:00