Specials und Filmreihen

 

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

Psychoanalyse und Film

Die Reihe ist eine Kooperation des 'Instituts für Psychoanalyse, Frankfurt'
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und des Mal Seh'n Kinos.
Im Anschluß an die Vorführung erfolgt jeweils eine psychoanalytische
Interpretation und Diskussion der Filme. Näheres über das Institut für
Psychoanalyse: dpg-frankfurt

VERHÄNGNIS

(französisch / englische OmU)

Von Louis Malle, Großbritannien / Frankreich 1992, 110 Min.
Mit Jeremy Irons, Juliette Binoche, Miranda Richardson

Mit anschließender psychoanalytischer Interpretation und Diskussion mit Dr. Norbert Spangenberg. In Kooperation mit der DPG, Frankfurt

Stephen Flemming ist ein Brite, wie er im Buche steht: elegant, kultiviert und zugeknöpft. Erst die Begegnung mit der attraktiven Anna Barton lässt ihn ein wenig auftauen. Dummerweise ist die junge Frau ausgerechnet die Verlobte seines Sohnes Martyn. Das hindert Stephen aber nicht daran, mit Anna eine leidenschaftliche Affäre zu beginnen. Immer wieder trifft er sich mit der Frau zu sexuellen Abenteuern, die seine lustvolle Seite zum Klingen bringt. Stephen verliert völlig die Distanz und steigert sich in die Beziehung zu Anna hinein. Ein Leben ohne intime Treffen mit der Verlobten seines Sohnes wird für ihn zunehmend unerträglich. Durch die Abhängigkeit zu Anna gerät Stephen in einen Sog, der sich negativ auf sein sonstiges soziales Umfeld auswirkt. Das Drama nimmt seinen Lauf.

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Termine

Mi. 08.08., 20:00
Mi. 15.08., 20:00

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

FRIDAS SOMMER – ESTIU 1993

(katalanische OmU)

Von Carla Simón, Spanien 2017, 98 Min.
Mit Laia Artigas, Paula Robles, Bruna Cusí

Am Do. 02.08. mit anschließendem Filmgespräch mit Monika Bach (Grandfilmverleih), Dr. med. Fabian Härtling (Leiter des sozialpsychiatrischen Zentrums für Kinder und Jugendliche, Frankfurt), Moderation Dr. Margrit Frölich (Vositzende evangelische Filmjury)

Spanien 1993: Nach dem Tod ihrer Mutter muss die sechsjährige Frida (Laia Artigas) zu ihrer Tante und ihrem Onkel aufs Land ziehen. Mit gebrochenem Herzen sieht sie zu, wie alle Möbel aus der alten Wohnung in Lieferwagen verstaut werden und ihre einzigen Freunde zum Abschied noch ein Stück winkend mit dem Auto mitlaufen, in dem sie zu den Verwandten transportiert wird. Obwohl sich diese liebevoll um sie kümmern, fühlt sich Frida ohne Anschluss und fernab ihrer Heimat allein und verlassen, der erste Sommer bei ihrer neuen, alten Familie ist für das Mädchen extrem problematisch. Alle stehen vor der Herausforderung, sich Schritt für Schritt näherzukommen. Erst als sich Frida mit ihrer Cousine Anna (Paula Robles) anfreundet und die beiden praktisch unzertrennlich werden, scheint sie langsam mit ihrer Situation klarzukommen. Doch auch nach der Eingewöhnungsphase hat das eigentlich lebenslustige Kind immer wieder mit tiefer Trauer zu kämpfen...

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Termine

Do. 02.08., 20:00
Fr. 03.08. bis Di. 07.08., 19:45

KATUTURA

(englische OV)

Von Florian Schott, Namibia 2018, 102 Min.
Mit Chops Tshoopara, Gift Uzera, Obed Emvula

In Anwesenheit von Regisseur Florian Schott. In Kooperation mit der Deutsch-Namibischen Gesellschaft.

Das Leben in einer namibischen Vorstadt ist nicht einfach, Armut und Kriminalität stehen an der Tagesordnung. Mit den Schwierigkeiten muss jeder zurechtkommen, doch auf welche Art und Weise, das muss jeder für sich selbst bestimmen. Der ehemalige Strafgefangene Dangi (Chops Tshoopara) versucht dem Kreis aus Drogen und Gewalt zu entkommen und ein gesetzestreues Leben zu führen, während der profitgierige Gangster Shivago (Obed Emvula) sein Drogenkartell ausweiten und neue Märkte erschließen will. Der an den Rollstuhl gefesselte Teenager Kondja (Gift Uzera) will sein Leben nutzen, um Straßenkinder zu helfen, dabei verliebt er sich das erste Mal. Schon bald kreuzen sich die Wege der drei Menschen auf zum Teil hoffnungsvolle, aber auch brutale Art und Weise…

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Termine

Mi. 22.08., 18:00

LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN

Von Alexa Karolinski, Deutschland / USA 2018, 83 Min.

Do. 23. 08. In Anwesenheit von Regisseurin Alexa Karolinski

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen…
Die Regisseurin ist im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen und folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten: Ein vielstimmiges Porträt jüdischer Geschichte(n). Nach „Oma & Bella“ der zweite Teil der geplanten Trilogie.

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Termine

Do. 23.08., 20:00
Fr. 24.08. bis Mi. 29.08., 18:00

BLACK IS… BLACK AIN’T

Doku von Marlon Riggs, USA 1995, 89 Min.

RE: RE: BLACK MACHO. UNLEASH THE QUEEN
Das Screening gewährt Einblicke in fragile / disruptive Bilder von schwarzer Ma?nnlichkeit und Queerness. Es setzt sich mit der männlichen Geschlechtsideologie in einem queer feministischen Kontext auseinander und setzt seinen Schwerpunkt auf afroamerikanische Avantgarde- und Dokumentarfilmpositionen.
Filmprogramm zur Ausstellung der Galerie Philipp Pflug Contemporary. Kuratiert von James Gregory Atkinson
Ergänzend werden Kurzfilme im Vorprogramm und im SCHAUT!-Ausstellungsraum (im1.Stock) gezeigt.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt

In seinem letzten Film lotet Riggs die entfachte Debatte über schwarze Identität aus.

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Termine

Fr. 03.08., 16:00

TONGUES UNTIED

Doku von Marlon Riggs, USA 1989, 55 Min.

RE: RE: BLACK MACHO. UNLEASH THE QUEEN
Das Screening gewährt Einblicke in fragile / disruptive Bilder von schwarzer Ma?nnlichkeit und Queerness. Es setzt sich mit der männlichen Geschlechtsideologie in einem queer feministischen Kontext auseinander und setzt seinen Schwerpunkt auf afroamerikanische Avantgarde- und Dokumentarfilmpositionen.
Filmprogramm zur Ausstellung der Galerie Philipp Pflug Contemporary. Kuratiert von James Gregory Atkinson
Ergänzend werden Kurzfilme im Vorprogramm und im SCHAUT!-Ausstellungsraum (im1.Stock) gezeigt.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt

Mit Performance- Elementen und Lyrik dokumentiert der Film Homophobie und Rassismus gegen afroamerikanische Männer und porträtiert zugleich eine authentische Darstellung verschiedener Styles und Kulturen, die als Widerstand zur mehrheitsgesellschaftlichen Lebensentwürfen entstanden waren.

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Termine

Sa. 04.08., 16:00

SHAKEDOWN

Doku von Leilah Weinraub, USA 2018, 82 Min.

RE: RE: BLACK MACHO. UNLEASH THE QUEEN
Das Screening gewährt Einblicke in fragile / disruptive Bilder von schwarzer Ma?nnlichkeit und Queerness. Es setzt sich mit der männlichen Geschlechtsideologie in einem queer feministischen Kontext auseinander und setzt seinen Schwerpunkt auf afroamerikanische Avantgarde- und Dokumentarfilmpositionen.
Filmprogramm zur Ausstellung der Galerie Philipp Pflug Contemporary. Kuratiert von James Gregory Atkinson
Ergänzend werden Kurzfilme im Vorprogramm und im SCHAUT!-Ausstellungsraum (im1.Stock) gezeigt.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt

SHAKEDOWN ist die Geschichte von einer in Los Angeles gegründeten schwarzen lesbischen Stripclubszene und deren Genese. Der Club, im Besitz und betrieben von Frauen, Underground und illegaler Natur. Die Dokumentation entstand nach den Unruhen, Post-OJ Simpson, Post-Integration, in einem immer noch sehr rassistisch getrennten Los Angeles. In dieser geteilten Stadt stellt Shakedown eine autonome schwarz-weiblich betriebene Cashökonomie dar.

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Termine

So. 05.08., 16:00

POSTCARDS FROM LONDON

(englische OmU)

Von Steve McLean, Großbritannien 2018, 90 Min.
Mit Harris Dickinson

Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von "The Raconteurs", einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Mit seinem Aussehen könnte er es sogar zum größten Stricher-Star bringen, den London je gesehen hat. Wenn er nur nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden würden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten …
Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten. Jims Coming-of-Age-Geschichte ist eng verwoben mit queeren Filmklassikern wie Pasolinis "Accatone", Fassbinders "Querelle" und Van Sants "My Own Private Idaho". Wichtigste Bezugspersonen sind aber Caravaggio - der erste Maler, der es wagte, Bettler und Huren zu Heiligen zu machen - und Derek Jarman, der das Leben des Künstlers kühn verfilmte. In der Hauptrolle glänzt der britische Nachwuchsstar Harris Dickinson, der seit Eliza Hittmans preisgekröntem Jugenddrama "Beach Rats" (2017) zu einem der aufregendsten Darsteller seiner Generation zählt.

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Termine

Mi. 22.08., 20:15