Heute

08. April 2026

17:45 Uhr

ROMERÍA – DAS TAGEBUCH EINER MUTTER

(spanisch / katalanische OmU)

Von Carla Simón, Spanien / Deutschland 2025, 115 Min.

Als die 18-jährige Marina nach Vigo reist, hofft sie, mit der Familie ihres verstorbenen Vaters in Kontakt zu treten. Für ein dringend benötigtes Stipendium benötigt sie deren Unterschrift – zugleich will sie mehr über die Vergangenheit ihrer Eltern und deren Liebesgeschichte erfahren. Doch vor Ort trifft sie auf Ablehnung: Die Familie ihres Vaters tut alles, um die Erinnerungen an den drogenabhängigen Mann, der an AIDS gestorben ist, zu verdrängen. Marina muss sich nicht nur mit Schweigen und Schuld auseinandersetzen, sondern auch mit der Frage, wie viel Wahrheit sie über ihre Herkunft wirklich erfahren will.

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20:00 Uhr

WANDA

(englische OmU)

Von Barbara Loden, USA 1970, 107 Min.

Zur Wiederaufführung dieses Meilensteins des feministischen Kinos gibt es am 8.4. eine Einführung und anschließendes Q&A mit Elena Gorfinkel, Filmhistorikerin (London) In Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen
In einer Kohlebergbauregion im US-Bundesstaat Pennsylvania lebt Wanda Goronski. Nachdem sie ihren Mann und ihr kleines Kind verlassen hat, ist sie zu ihrer Schwester gezogen und schläft bei ihr vorübergehend auf der Couch. Seither betrinkt sie sich jeden Tag und lässt sich von jedem abschleppen, der ihr gerade einen Drink ausgegeben hat. Sie hat keinen Job und ist durch ihre Alkoholsucht eine einsame und emotionslose Frau geworden. Doch das ändert sich, als sie in einer Bar auf Norman Dennis trifft, einem Kleinkriminellen. Obwohl er ihr von seinem wahren Beruf erzählt und er sie nicht gerade gut behandelt, glaubt sie, mit ihm und seinen kriminellen Machenschaften gut durchs Leben zu kommen. Auch wenn die Dinge nicht besonders gut laufen zwischen den beiden, hat Wanda immerhin wieder das Gefühl richtig zu leben.

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22:30 Uhr

PILLION

(englische OmU)

Von Harry Lighton, Großbritannien / Irland 2025, 107 Min.

Colin lebt ein zurückgezogenes, eintöniges Leben in der Vorstadt – schüchtern, isoliert und auf der Suche nach Zugehörigkeit. Als er dem charismatischen Ray begegnet, dem Anführer eines queeren Motorradclubs, verändert sich sein Alltag grundlegend. Ray führt ihn in eine subkulturelle Welt aus Leder, Machtspielen und ungeschriebenen Regeln ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Beziehung, in der Colin die Rolle eines devoten Partners übernimmt und sich Rays dominanter Art unterordnet. Während Colin sich zunehmend in Rays Umfeld einlebt, beginnt er, seine eigenen Grenzen und Wünsche zu hinterfragen. Die Beziehung, geprägt von sexueller Abhängigkeit, Ritualen und emotionaler Spannung, wird für Colin zunehmend ambivalent. Zwischen Hingabe und Selbstzweifel muss er entscheiden, ob er in dieser Welt seinen Platz gefunden hat – oder ob es Zeit ist, sich daraus zu lösen.
Adaption des Romans „Box Hill“ von Adam Mars-Jones.

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Kinderkino

So. 12. April | 16:00 Uhr | CHECKER TOBI 3 – DIE HEIMLICHE HERRSCHERIN DER ERDE | | Spielfilm von Antonia Simm, Deutschland 2026, 89 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 6 Jahren | mehr

Sonntagsmatinee

So. 12. April | 11:45 Uhr | SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF | (OmU) | Dokumentarfilm von Sabine Lidl, Deutschland / Schweiz 2026, 115 Min. | mehr

So. 12. April | 14:00 Uhr | NOUVELLE VAGUE | (französische OmU) | von Richard Lanklater, Frankreich / USA 2025, 106 Min. | mehr

Special

Filmreihe:
LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL

Mi. 29. April | 19:30 Uhr | GAVAGAI | (OmU: englisch / französisch / deutsch / wolof) | von Ulrich Köhler, Deutschland / Frankreich 2025, 91 Min. | mehr

Special

Filmreihe:
FILM UND DISKUSSION

Mi. 08. April | 20:00 Uhr | WANDA | (englische OmU) | Von Barbara Loden, USA 1970, 107 Min. | mehr

Special

Filmreihe:
SONDERVERANSTALTUNG

Sa. 25. April | 15:00 Uhr | UNREST – WENN DIE KRANKHEIT BLEIBT | (englisch / dänische OmU) | Dokumentarfilm von Jennifer Brea, USA 2017, 9979 Min. | mehr

Special

Filmreihe:
Queerfilmnacht

Mi. 15. April | 19:30 Uhr | LOVE ME TENDER | (französische OmU) | Von Anna Cazenave Cambet, Frankreich 2025, 133 Min. | mehr