Vorschau

AB 02.06.2016

Kartenbestellung

Telefon: 069 5970845

PARCHIM INTERNATIONAL

(teilweise OmU)

Von Stefan Eberlein und Manuel Fenn, Deutschland 2016, 89 Min

Der chinesische Investor Jonathan Pang kauft 2007 in Mecklenburg-Vorpommern einen ausgedienten Militärflughafen für das Frachtunternehmen LinkGlobal Logistics, direkt bei der Stadt Parchim. Sein Plan: Die kleine Stadt zur internationalen Drehscheibe für den Flugfrachtverkehr zwischen China, Europa und Afrika und damit zum neuen Zentrum der Globalisierung zu machen. Aber ist sein großes Vorhaben auch wirklich zu realisieren? Während die Anwohner, die unter einer hohen Arbeitslosenquote leiden, auf feste Stellen hoffen, träumen andere besonders von hohen Gewinnen. Aber die Realität ist ernüchternd, denn der Flughafen befindet sich in einem desolaten Zustand. Während Pangs deutscher Berater mit bürokratischen Hindernissen zu kämpfen hat, reist der chinesische Geschäftsmann voller Zuversicht durch die Welt, um Partner für sein Projekt anzuwerben.

Zur Seite des deutschen Verleihs

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 02.06. bis Di. 07.06., 18:00

AGNES

Von Johannes Schmid, Deutschland 2016, 105 Min.
Mit Odine Johne, Stephan Kampwirth, Berit Menze

Sachbuchautor Walter lernt bei einer Recherche in der Düsseldorfer Universitätsbibliothek die 28-jährige Physikstudentin Agnes kennen. Die radikale Haltung der jungen Frau zum Leben fasziniert den 41-Jährigen und fordert ihn zugleich heraus, denn er hat es sich längst in einem unverbindlichen, gemäßigten Alltag gemütlich gemacht. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Menschen entspinnt sich eine zarte Liebesbeziehung, die ins Wanken gerät, als Agnes Walter ein Experiment vorschlägt: Er soll eine Geschichte über ihre Liebe schreiben. Während Walter zunächst nur nacherzählt, was geschehen ist, schreibt er auch zunehmend, was sein soll – und verliert sich in der Geschichte, während Agnes sich mit ihrer realen Liebe immer mehr alleingelassen fühlt. Sie spürt, dass Walter das Bild von ihr und das Erzählen davon langsam wichtiger wird als sie selbst. Als der Autor begreift, was geschieht, weiß er, dass er den Schluss der Geschichte erzählen muss: Und der kann Agnes Liebe und Leben kosten…

Basiert auf dem Roman "Agnes" von Peter Stamm.

Zur Seite des deutschen Verleihs

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 02.06. bis Mi. 08.06., 20:00
Do. 09.06. bis Di. 14.06., 18:00

DER NACHTMAHR

Von Akiz, Deutschland 2015, 92 Min.
Mit Carolyn Genzkow, Sina Tkotsch, Wilson Gonzalez Ochsenknecht

Tina ist ein 17-jähriges Mädchen, das alles hat, was man sich in diesem Alter nur wünschen kann: Sie ist hübsch, hat tolle Freunde, eine reiche Familie und steht kurz davor, mit Mädchenschwarm Adam zum neuen Traumpaar der Schule zu werden. Aber nach einer großen Party fängt sie an, seltsame Albträume zu erleben, in denen sie einem abgrundtief hässlichen Wesen begegnet. Ihre Eltern und Freunde glauben ihr allerdings kein Sterbenswörtchen und halten sie für verrückt. Doch schon bald verschwimmen Realität und Schein als Tina mit dem Ungeheuer eine ungewöhnliche Freundschaft eingeht und dabei ihr wahres Ich zeigt. Damit verändert sie das Leben all jener, die zu ihrer Welt gehören. Doch eines Tages beginnen auch ihre Eltern und am Ende ihre Freunde, das Wesen mit eigenen Augen zu sehen...

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 02.06. bis Di. 07.06., 22:00
Mi. 08.06., 18:00

CHAMISSOS SCHATTEN KAPITEL 3: KAMTSCHATKA UND DIE BERINGINSEL

(OmU)

Von Ulrike Ottinger, Deutschland 2016, 174 Min.
Mit Burghart Klaußner, Hanns Zischler, Thomas Thieme

Regisseurin und Künstlerin Ulrike Ottinger begibt sich auf die Spuren der Naturforscher und Entdecker des 18. und 19. Jahrhunderts, auf die Spuren von James Cook, Adelbert von Chamisso und anderen. Chamisso schrieb das Märchen „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ über einen Mann, der in Siebenmeilenstiefeln die Welt bereist, bevor er an einer russischen Entdeckungsexpedition teilnahm. Ottinger thematisiert das und wiederholt die Routen ihrer Vorbilder, reist von Alaska über Tschukotka nach Kamtschatka. In ihrem Logbuch hält sie künstlerisch und ethnografisch interessante Dinge fest: Wasser, Fische, Seeotter, Steine, Vulkane, Tundra, Häuser, Dörfer, Fotografien, Objekte, Landkarten. Aber sie trifft auch Menschen, die aus ihrem Leben berichten, die von ihrer Vergangenheit und Gegenwart erzählen. Ottinger zeigt sie bei der Arbeit, beim Singen und immer wieder auch dabei, wie sie fischen...

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

So. 05.06., 12:30

THE ANIMALS

von Kerstin Cmelka, Deutschland / Österreich 2016, 81 Min.

Bühnenproben zu „Cat People“ (nach dem Film von Jacques Tourneur) geraten zu einer satirischen, mitunter Slapstick-artigen Reflektion über Methoden der Selbstdarstellung. Kerstin Cmelka bewegt sich in diesem Kosmos der Inszenierungsgelüste mit einer lauernden Energie, als würde sie sich tatsächlich jeden Moment in einen Panther verwandeln.

Premiere in Anwesenheit von Kerstin Cmelka. Begleitend zur Ausstellung „Mikrodrama #11“ im SCHAUT!-Ausstellungsraum im 1.Stock (Eröffnung 20 Uhr)
Am So. 12.06. in Anwesenheit von Kerstin Cmelka


Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 08.06., 22:00
So. 12.06., 14:00

SKY – DER HIMMEL IN MIR

(französische / englische OmU)

Von Fabienne Berthaud, Frankreich / Deutschland 2016, 103 Min.
Mit Diane Kruger, Norman Reedus Gilles Lellouche

Romy unternimmt mit Ehemann Richard eine Urlaubsreise in die USA, doch unterwegs streiten sie sich so heftig, dass Romy die Ehe kurzerhand für beendet erklärt und nun alleine dasteht, mitten in Kalifornien. Statt zusammenzubrechen, fühlt sich die junge Frau zum ersten Mal seit langem frei und das Leben scheint ihr voller Möglichkeiten. Romy denkt nicht daran, ihre Reise vorzeitig zu beenden, und fährt alleine durch Nevada in Richtung Las Vegas. In der schrillen, bunten Wüstenstadt lernt sie in einem Casino den verschlossenen Ranger Diego kennen und die beiden landen im Bett. Am nächsten Tag ist Diego verschwunden, doch er hat ihr eine Adresse hinterlassen. Romy macht sich auf den Weg zu dem entlegenen Ort in der Wüste und entdeckt dabei eine tiefe Sehnsucht in sich, die sie zu lange nicht beachtet hat…

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 09.06., 20:00
Sa. 11.06. bis Mi. 15.06., 20:00
Do. 16.06. bis Mi. 22.06., 22:15

PETTING ZOO

(englische OmU)

Von Micah Magee, Deutschland / Griechenland 2015, 90 Min.
Mit Devon Keller, Deztiny Gonzales, Jocko Sims

Layla ist eine der besten Schülerinnen in ihrer Klasse und bekommt sogar ein Stipendium für die Universität zugesprochen. Doch kurz vor ihrem Schulabschluss erfährt sie, dass sie ungewollt schwanger geworden ist. Für sie ist klar, dass eine Abtreibung her muss, doch für ihre konservativen Eltern kommt das auf gar keinen Fall in Frage. Entmutigt fügt sie sich ihrem Schicksal und lässt den Plan, aufs College zu gehen, erst mal fallen. Stattdessen sucht sie sich einen neuen Nebenjob in einem Callcenter und versucht, nebenbei für ihre letzten Prüfungen zu lernen. Eines Tages trifft sie auf einem Konzert Aaron, der so gar nichts mit dem Jungen gemeinsam hat, von dem sie ihr erstes Kind erwartet. Die Beiden verlieben sich ineinander, doch schon bald werden die wenig hoffnungsvollen Zukunftsaussichten zu viel für Layla. Doch dann geschieht etwas vollkommen Unerwartetes...

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 09.06. bis Mi. 15.06., 22:00

FACTORY COMPLEX

(OmU)

Von Heung-soon Im, Südkorea 2015, 95 Min.

„I want to wear Nike shoes, too“ war die Parole von Frauen, die Nike-Schuhe herstellten, als sie in den 1980er Jahren begannen, sich gegen die miserablen Arbeitsbedingungen zu wehren.
Der Videokünstler Im Heung-soon, dessen Mutter in einer Textilfabrik arbeitete, macht sie sichtbar: Arbeiterinnen, die die Grundlage für Südkoreas Aufstieg zur Wirtschaftsmacht schufen und dafür mit ihrer Gesundheit, oft mit dem Leben bezahlten. Im Heung-soon spannt den Bogen zur globalisierten Konsumwelt von heute, in der es wiederum Frauen sind, die in Textilfabriken, der Elektroindustrie, in Supermärkten, Callcentern oder als Servicekräfte den Laden am Laufen halten, kaum genug zum Leben verdienen und immer freundlich lächeln. Die nüchterne Chronik der Ausbeutung, erzählt in Interviewpassagen, durchwebt er mit surrealistisch-experimentellen Performances. Sie individualisieren den Schmerz derjenigen, die sonst als Masse und Humankapital wahrgenommen werden.

Factory Complex, zwischen Kunst und Dokumentation changierend, gewann den Silbernen Löwen bei der 56. Kunstbiennale in Venedig. In der Begründung hieß es, Heung-soon Im übersetze die traurige Realität ausbeuterischer Arbeitsbedingungen von Frauen in Asien in eine wunderbare Bildsprache. Sein wie ein Dokumentarfilm anmutender Videobeitrag nähere sich den Figuren mit einer solchen Intensität, dass jede Einstellung für sich ein Gemälde ist.

Filmpremiere in Frankfurt/Main und Gespräch mit Tschong-Gak Lee, Inchon, Südkorea.

Tschong Gak-Lee war Arbeiterin, dann Vorsitzende der Gewerkschaft  in der Dong-Il-Textilfabrik; sie war dort aktiv u.a. in den Arbeitskämpfen von 1976-1978 und hat/te seitdem viele verschiedene Funktionen inne, so z.B. als Ko-Präsidentin der Vereinigung der NGOs für die Demokratisierung in Inchon oder als Vorsitzende der Kommission für Bügerbeteiligung bei der Aufstellung des Haushalts in einem Stadtteil von Inchon u.v.m.

Film in der IMDb suchen

Termine

Fr. 10.06., 20:00

VERFÜHRUNG – DIE GRAUSAME FRAU

von Elfi Mikesch und Monika Treut nach Motiven des Romas Venus im Pelz von Leopold von Sacher-Masoch, BRD 1985, 84 Min. 35 mm
Mit Mechthild Grossmann, Udo Kier, Sheila McLaughlin, Carola Regnier, Georgette Dee

In Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen e.V.
Wanda ist eine geheimnisvolle Domina und clevere Geschäftsfrau. Ihr Beruf ist es, grausam zu sein, und ihre Spezialität, ihre LiebhaberInnen in die Falle der Verführung zu locken. In ihrer Galerie im Hamburger Hafen inszeniert Wanda bizarre Bühnenshows für ein zahlendes Publikum: sadomasochistische Rituale als ästhetische Form und gewinnbringendes Geschäft. Auch in ihrem Privatleben ist sie eine souveräne Herrscherin. Sie bestimmt die Spielregeln der Lust, denen ihre LiebhaberInnen zu folgen haben. Gregor, ihr sklavischer Bühnenpartner, ist ein romantischer Schwärmer. Justine ist eine naive Unschuld aus Amerika. Als Wandas gelehrige Schülerin begreift sie bald, daß die Verführung ein teuflisch raffiniertes Spiel ist. Herr Mährsch ist Journalist und will Wanda interviewen. Sein berufliches Interesse bricht schnell zusammen. Statt dessen entdeckt er seine masochistischen Wünsche. Nur Caren, die lesbische Freundin und exzentrische Geschäftsfrau, leidet. Deshalb muß sie aus dem Spiel ausgeschlossen werden. Denn die Show muß weitergehen.

DIE BLAUE DISTANZ
von Elfi Mikesch nach Briefen von Unica Zürn, BRD 1983, 20 Min., 35 mm

Werde ich dir einmal begegnen?
Nach drei Wegen im Regen bilde
im Erwachen dein Gegenbild: er,
der Magier. Engel weben dich in
den Drachenleib. Ringe im Wege,
lange beim Regen werd ich dein.
Unica Zürn, Anagramm
(Ermenonville 1959)

Elfi Mikesch: "Die blaue Distanz" wird die Perspektive der Boulevards von Paris genannt, die der Blick bis zum unbestimmten Horizont wahrnehmen kann. Gleichzeitig bedeutet sie die Distanz zweier Liebenden in den Briefen der Künstlerin Unica Zürn. Im Film begegnet einer Reisenden ihr Ebenbild, hinter dem sich der Geliebte oder die Geliebte verbirgt, sublimiert aus dem Mangel an Nähe. Eine Phantasmagorie zwischen Traum und Wirklichkeit, während einer nächtlichen Zugfahrt zwischen Berlin und Basel. „Bedrohlich ist das Bild derjenigen, die sich in Bewegung versetzen, egal ob in der Bewegung des Reisens oder Trennens, des Abschieds, nur für diejenigen, die ihren Platz eingenommen haben, an dem sie sesshaft sind.“

Zur Seite von Elfi Mikesch

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 15.06., 18:00

MISS HOKUSAI

(japanische OmeU)

Von Keiichi HARA, Japan 2015, DCP, 90 Min., FSK 12

Edo, das heutige Tokio, im Jahr 1814: Der Künstler Tetsuzo, auch bekannt unter dem Namen Hokusai, arbeitet tagein, tagaus in seinem Atelier, um die hohe Nachfrage nach seinen Bildern zu befriedigen. Doch nur wenige wissen, dass einige dieser Meisterwerke in Wirklichkeit das Werk seiner Tochter Oei sind. Mit visueller Eleganz und einfühlsamer Figurenzeichnung erzählt MISS HOKUSAI Episoden aus dem Leben einer jungen Frau, die zeit ihres Lebens im Schatten ihres weltberühmten Vaters stand. Zwischen Künstlerbiographie, Familiendrama und Coming of Age-Geschichte ist Keiichi HARA ein vielschichtiges Porträt einer zu unrecht übersehenen Künstlerin gelungen.

© 2014-2015 Hinako Sugiura•MS.HS / Sarusuberi Film Partners
All Rights Reserved

Zur Filmseite von Nippon Connection

Zur japanischen Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 16.06. bis Di. 21.06., 18:00

DAS TALENT DES GENESIS POTINI – THE DARK HORSE

(englische OmU)

Von James Napier Robertson, Neuseeland 2014, 124 Min.
Mit Cliff Curtis, James Rolleston, Kirk Torrance

Der in die Jahre gekommene Maori Genesis Potini musste seine Leidenschaft zum Schachspiel vor geraumer Zeit aufgrund einer psychischen Krankheit aufgeben. Doch der ehemalige Champion bekämpft seine Depression und sucht nach seiner psychiatrischen Behandlung den Neueinstieg in die Gesellschaft. Nach einigen Monaten unter der Obhut seines Biker-Bruders Ariki entschließt sich Genesis, seiner Heimat Gisborne etwas zurückzugeben und diejenigen zu unterstützen, die noch weniger als er selbst haben: die Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Voller Tatendrang unterrichtet der passionierte Spieler seine jungen Schützlinge in der Kunst des Schachs und beweist seinem Umfeld, welche Kraft von dem anspruchsvollen Denksport ausgehen kann.

"The Dark Horse" basiert auf der wahren Lebensgeschichte des ehemaligen maorischen Schach-Champions Genesis Potini.

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 16.06. bis Di. 21.06., 20:00
Mi. 22.06., 17:45
Do. 23.06. bis Mi. 29.06., 21:45

LOS FELIZ

(OmU)

von Edgar Honetschläger, A/ I/ USA/ J 2016, 105 Min.

In einem Mercedes Benz aus den 50er-Jahren fahren der britische Teufel, eine französische Museumswärterin und eine japanische Shinto Göttin durch ein gemaltes und gezeichnetes zweidimensionales Amerika. Der Regisseur vereint Film und Malerei zu einem fantasievollen Gesamtkunstwerk über die Macht der Bilder und das Streben nach Ruhm und Liebe. Das erste Roadmovie, das komplett im Studio gedreht wurde!
In Kooperation mit Kunsthalle Darmstadt begleitend zur Ausstellung „Malerei als Film“

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

So. 19.06., 14:00

BEFORE STONEWALL

(OmU)

Dokumentarfilm von Greta Schiller, USA 1985, 87 Min.

Zum Christopher Street Day. Mit Gespräch. Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen

„Wir benannten es nicht, wir taten es!“
Jahrzehnte bevor der erste Christopher-Street-Day gefeiert wurde, gab es für Schwule und Lesben noch keine adäquate Bezeichnung – und etwas, das keinen Namen hatte, konnte folglich gar nicht existieren.
Mit ihrem vielfach preisgekrönten BEFORE STONEWALL zeichnen Greta Schiller und Robbie Rosenberg die Geschichte des Sichtbarwerdens von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Gesellschaft auf – ein lebendiges Dokument einer verborgenen Geschichte, voller Witz und Ironie und manchmal auch Traurigkeit.
BEFORE STONEWALL setzt mit Hilfe von Dokumenten, Filmausschnitten und Fotos, vor allem aber aus Aussagen von ‚ordinary gay people’ Anekdoten, Geschichten und Ereignisse in einer Weise zusammen, als hätte man keinen Film gesehen, sondern das alles selbst erlebt. Authentisch.

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 22.06., 20:00

WER IST ODA JAUNE

Von Kamilla Pfeffer, Deutschland 2016, 77 Min.

Wer ist Oda Jaune? Hinter dem Künstlernamen, der ihr von Jörg Immendorff gegeben wurde, steckt die Bulgarin Michaela Danowska, die gallertartige Feenwesen malt, schwangere Männer, amorphe Leiber – und Zustände des Glücks: Kreaturen im Paradies, fliegende Menschen. 1979 wurde sie in Sofia geborenen. Eine wichtige Weichenstellung war ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin beim Künstler und Professor Immendorff wurde, den sie 2000 heiratete und mit dem sie eine Tochter hat, die 2001 zur Welt kam. Nach Immendorffs Tod 2007 zog Jaune zum Arbeiten und Leben nach Paris. Kamilla Pfeffer versucht in ihrem Dokumentarfilm eine Annäherung an die scheue Malerin. Während des Drehs ging Jaune immer wieder auf Abstand, verweigerte sich der Kamera. Pfeffer dokumentiert eine komplizierte Annäherung…

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 23.06. bis Mi. 29.06., 18:00

CAFE BELGICA

(flämisch / niederländische OmU)

Von Felix Van Groeningen, Belgien / Frankreich 2016, 127 Min.
Mit Tom Vermeir, Stef Aerts, Hélène De Vos

Die Brüder Jo und Frank könnten unterschiedlicher nicht sein, und so sind sie über die Jahre auseinandergedriftet. Nach einer längeren Funkstille treffen sie sich wieder, als Frank seinen Bruder in dessen Bar besucht und anbietet, auszuhelfen. Frank, dem die geordneten Bahnen seines bürgerlichen Lebens zu langweilig geworden sind, fühlt sich hinterm Tresen schnell wohl und gemeinsam gelingt es den Brüdern, aus dem heruntergekommenen „Café Belgica“ einen angesagten Treffpunkt für alle Feierwütigen mit Faible für Rockmusik zu machen. Im nahezu ununterbrochenen Partytaumel scheint das Leben wunderbar zu sein, die Musik dröhnt, der Alkohol fließt in Strömen und alle sind gut drauf – doch dann werden die Brüder von der Realität eingeholt, die weitaus härter und anstrengender ist, als jeder Kater. Der Weckruf kommt, als Jos Freundin Marieke ihm eröffnet, dass sie schwanger ist…

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 23.06. bis Mi. 29.06., 19:30