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AB 04.07.2017

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DER TOD VON LUDWIG DEM XIV – LA MORT DE LOUIS XIV

(französische OmU)

Von Albert Serra, Spanien / Frankreich 2015, 115 Min.
Mit Jean-Pierre Léaud, Patrick d'Assumçao, Marc Susini

Ludwig XIV. ist der gottgesandte absolutistische Herrscher Frankreichs, der Sonnenkönig – doch der Tod macht auch vor einem Monarchen nicht Halt, wie er bald feststellen muss: Im August 1715 schmerzt nach einem harmlosen Spaziergang plötzlich das eine Bein, bald kann sich der König nicht einmal mehr aus dem Bett erheben und verbringt seine letzten Tage in seine Gemächern. Ludwig XIV. verspürt kaum noch Appetit, kann nichts mehr herunterschlucken, wird schwächer und schwächer und versucht dennoch, an einem letzten Rest königlicher Würde festzuhalten, während die Ärzte um ihn herum noch rätseln, wie der Monarch zu behandeln sei, und der Hofstaat mit Hilfe des bettlägerigen König die Regierungsgeschäfte weiterführt und das Land gleichzeitig auf die Zeit nach Ludwig XIV. vorbereitet.

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Termine

Do. 29.06. bis Mi. 05.07., 17:45
Mi. 12.07., 17:45
Mi. 19.07., 17:45

INNEN LEBEN – INSYRIATED

(arabische OmU)

Von Philippe Van Leeuw, Belgien 2016, 90 Min.
Mit Hiam Abbass, Diamond Bou Abboud, Juliette Navis

Eine kleine Gruppe harrt im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses aus, während draußen der syrische Bürgerkrieg ein Opfer nach dem anderen fordert. Oum Yazan, ihr Schwiegervater, ihre drei Kinder Yara, Aliya und Yazan sowie die Haushaltshilfe Delhani sitzen fest. Alle Vorhänge an den Fenstern wurden zugezogen, damit Scharfschützen keine Ziele finden, frisches Wasser gibt es keines mehr und Internet und Telefon nur manchmal. Oum wartet darauf, dass ihr Mann nach Hause kommt und lässt trotz der katastrophalen Situation weitere Menschen in die Wohnung: Samir und Halima von nebenan sind mit ihrem Baby da – Yaras Freund Karim suchte wegen der schweren Gefechte Unterschlupf. Alle versuchen, den Krieg zu vergessen. Aber wie lange geht das?

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Do. 29.06. bis Mi. 05.07., 20:00

MEIN WUNDERBARES WEST BERLIN

Von Jochen Hick, Deutschland 2017, 97 Min.
Mit Romy Haag, Maximilian Lenz, Ades Zabel

Im West-Berlin der 1960er-Jahre gab es Lokale, in denen Männer unter sich sein konnten, und es wurde zum Magneten für junge Schwule. Heute noch aktive Protagonisten von damals lassen Erinnerungen an ihre ersten Jahre in der Stadt aufleben. Es sind Erinnerungen an eine Szene, die sie sich unentwegt erkämpften, und an deren Wandel bis zum Mauerfall. Aus der Konfrontation mit massiver gesellschaftlicher Repression erwächst in den 1970ern ein schwules Selbstbewusstsein: Die „Homosexuelle Aktion Westberlin“ setzt sich für eine Streichung des § 175 und die Überwindung des Patriarchats ein. In Ruinen entstehen neue Wohn- und Lebensformen wie Männerkommunen oder das Tuntenhaus. Klappensex, Ost-West-Beziehungen, Lederbars, Drag-Aktionen in der U-Bahn: Eine anarchische Freude überstrahlt die Leiden der Vergangenheit. Ein Jahrzehnt später trifft die Krankheit Aids auch Berlin.
Nach Out in Ost-Berlin erkundet Jochen Hick die queere Lebenssituation im damaligen Westteil der Stadt und die Wurzeln jener Faszination, die die Metropole bis heute zum Zufluchtsort nicht nur für schwule Männer macht. Spannende Zeitreise mit zum Teil noch unveröffentlichtem Archivmaterial.

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Do. 29.06. bis Di. 04.07., 22:00

DREAMZONE

Experimentelle Kurzfilme von Moritz Uebele und François Pisapia

In Anwesenheit von Moritz Uebele und François Pisapia

Magische Reisen an die Grenzen des Bewusstseins und den Rand des Unheimlichen.
SCARY LOVE STORY
von François Pisapia, D 2017, 5 Min.,
POUSSIÉRES DANS LE SANG

D 2015 (Ausschnitt)
DER HERMETISCHE ZIRKEL
von Moritz Uebele, D 2016, 33 Min.
Eine 16-jährige Ausreißerin gerät in den Bann einer New Age-Sekte und erlebt eine Welt okkulter Riten und kosmischer Mysterien. Weitere Überraschungsfilme!

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Mi. 05.07., 22:00

DRIES

(OmU, flämisch / englisch / französisch)

Von Reiner Holzemer, Deutschland / Belgien 2017, 93 Min.

Der Modedesigner Dries Van Noten gestattet zum ersten Mal überhaupt einem Filmemacher einen Einblick in sein Leben und seinen kreativen Schaffensprozess: Ein ganzes Jahr lang begleitete der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer den belgischen Designer und hielt dabei genau fest, wie dieser seine außergewöhnlichen und von globalen Trends abweichenden Modekollektionen entwirft und mit Stoffen, Stickereien und Prints seine ganz eigenen Designs erstellt. Aber natürlich spart Holzemer auch die zahlreichen Modenschauen nicht aus, auf denen Van Notens Kollektionen vorgestellt werden. An dem Begriff „Mode“ stört sich Van Noten allerdings, wie er Holzemer in der Dokumentation verrät. Viel lieber wäre ihm ein zeitloserer Begriff, der sich nicht nach etwas anhört, das nach kurzer Zeit wieder vorbei ist – der nicht nach kurzer Zeit wieder aus der Mode ist.

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Do. 06.07. bis Di. 11.07., 18:00

EIN CHANSON FÜR DICH – SOUVENIR

(französische OmU)

Von Bavo Defurne, Frankreich / Belgien / Luxemburg 2016, 90 Min.
Mit Isabelle Huppert, Kévin Azaïs, Johan Leysen

Liliane Cheverny arbeitet in einer Pasteten-Fabrik und trauert ihrer glanzvollen Vergangenheit nach. Vor 30 Jahren feierte sie als Chanson-Sängerin „Laure“ große Erfolge, doch auf den Karriereknick folgte mit der Trennung von Komponist Tony Jones auch ein privates Tief und inzwischen ist Liliane einsam und verbittert. Das ändert sich, als sie den 22-jährigen Boxer Jean Leloup kennenlernt: Der junge Mann ist ein Fan von „Laure“ und ermuntert die Sängerin zu einem Comeback. Liliane traut sich zurück auf die Bühne und blüht auf, während sich zwischen ihr und Jean eine zarte Liaison entspinnt. Jean wird Lilianes Manager und meldet sie voller Zuversicht zum Eurovision Songcontest an. Doch in der Jury sitzt auch Tony Jones, und der macht es seiner Ex-Freundin und ihrem neuen Partner in gleich mehrfacher Hinsicht alles andere als einfach…

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Do. 06.07. bis Di. 11.07., 20:00
Do. 13.07. bis Mi. 19.07., 20:00

MANN IM SPAGAT – PACE, COWBOY, PACE

Von Timo Jacobs, Deutschland 2016, 89 Min.
Mit Timo Jacobs, Clemens Schick, Natalia Belitski

Um seiner Mutter einen luxuriösen Alterssitz zu ermöglichen, will Freischwinger Cowboy mit einem Fahrradkurier in Konkurrenz zu einem Autokurier treten. Das nötige Kleingeld erhofft er sich von einer Chaos-Fahrrad-Rallye. Nach „Klappe Cowboy!“ geht es gewohnt verrückt weiter: Schlechte Kostüme, billige Stunts, sinnlose Dialoge – ein überspitzter Spaß vollgepackt mit Star-Gastauftritten von Rolf Zacher, Olli Schulz oder Meret Becker.

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Do. 06.07. bis Di. 11.07., 21:45

DREAM BOAT

(OmU: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch)

Von Tristan Ferland Milewski, Deutschland 2017, 95 Min.

Einmal jährlich treffen sich gut 2.000 Männer auf dem sogenannten „Dream Boat“, einem Kreuzfahrtschiff ausschließlich für Schwule. Die Reisenden buchen ihre Fahrt auf dem Schiff aus den unterschiedlichsten Gründen: Einige wollen endlich sie selbst sein, wie etwa Dipankar aus Indien, der seiner arrangierten Ehe entkommen will und auf der Suche nach seinem Traummann ist. Andere werden in ihrer Heimat wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt und suchen, so wie Ramzi aus Palästina, Zuflucht auf dem „Dream Boat“. Phillipe hingegen sitzt im Rollstuhl und betrachtet die Männer auf dem Schiff als eine Art Ersatzfamilie, seit seine eigene Familie den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Andere wiederum sind einfach nur an Bord, um andere Männer kennenzulernen und genießen die große Auswahl.

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Mi. 12.07., 20:00
Do. 13.07. bis Di. 18.07., 22:00

BUNCH OF KUNST - A FILM ABOUT SLEAFORD MODS

(englische OmU)

Musikdoku von Christine Franz, Deutschland 2017, 103 Min.

Mit Grantelrap und Rumpelbeats wurden die beiden Musiker aus Nottingham zu  den Helden der britischen Working Class. Zwei Jahre hat die Regisseurin sie begleitet, vom improvisierten Aufnahmestudio im Schlafzimmer bis in die Poparena des Glastonbury-Festivals.

Am Mi. 26.07. in Anwesenheit von Regisseurin Christine Franz

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Mi. 12.07., 21:45
Mi. 19.07., 21:45
Mi. 26.07., 21:45

DER ORNITHOLOGE - O ORNITÓLOGO

(OmU: portugiesisch / Englisch, Hochchinesisch, Sonstiges, Lateinisch)

Von João Pedro Rodrigues, Portugal / Frankreich / Brasilien 2016, 118 Min.
Mit Paul Hamy, Xelo Cagiao, Juliane Elting

Der Ornithologe Fernando ist mit seinem Kajak auf einem Fluss im Norden Portugals unterwegs, gerät in eine Stromschnelle, kentert und verliert das Bewusstsein. Als er wieder erwacht, beginnt seine Odyssee durch eine betörend surreale Dschungelwelt, vorbei an mysteriösen Hindernissen und erotischen Begegnungen. Eine zeitgemäße und höchst intime Interpretation der Legende des heiligen Antonius, dem portugiesischen Landesheiligen. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Leoparden (Beste Regie) in Locarno

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Do. 13.07. bis Di. 18.07., 17:45

DIL LEYLA

(teilweise kurdische OmU)

Von Asli Özarslan, Deutschland 2016, 71 Min.

Dokumentarfilm über Leyla, eine in Deutschland lebende Kurdin, die mit 26 Jahren in das Land zurückkehrt, in dem sie geboren wurde, und dort die jüngste Bürgermeisterin der Türkei wird, als sie mit 81% der Stimmen die Wahl in ihrem Heimatort Cizre gewinnt. Sie tritt ihr Amt mit dem Wunsch an, die vom Bürgerkrieg zerstörte Krisenregion und Kurdenhochburg wieder zu einem lebenswerten Ort zu machen. Doch als dann die Parlamentswahlen in der Türkei anstehen, kommt alles anders und Leyla wird an ihre Kindheit erinnert, etwa daran wie ihr Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär ums Leben kam. Schlussendlich wird Leyla verhaftet und Cizre wird von der Armee zerstört. Regisseurin Asl? Özarslan begleitet Leyla bei all diesen Ereignissen mit ihrer Kamera, von der hoffnungsvollen Rückkehr bis zur brutalen Zerstörung von Cizre.

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Do. 20.07. bis Mi. 26.07., 18:00

MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE – CHEMI BEDNIERI OJAKHI

(georgische OmU)

Von Nana Ekvtimishvili und Simon Groß, Georgien / Deutschland / Frankreich 2016, 120 Min.
Mit Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava

Ihren 52. Geburtstag nutzt Literaturlehrerin Manana, um ihrer Familie eine überraschende, folgenreiche Ankündigung zu machen: Sie will ausziehen! Sowohl ihr Mann Soso, mit dem sie seit 30 Jahren verheiratet ist, als auch ihre Mutter Lamara und ihre verheiratete Tochter Nino sind völlig verdattert. Bislang funktionierte das Zusammenleben in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Tiflis doch gut! Als Manana wirklich ernst macht und ihre Koffer packt, bricht in der Familie das Chaos aus – als verheiratete Frau wohnt man schließlich nicht allein, das gehört sich doch nicht! Aber trotz der Ablehnung, die ihr aus ihrer Familie entgegenschlägt, trotz einer deutlichen Drohung genießt Manana ihre neue Freiheit, so gut es geht…

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Do. 20.07. bis Mi. 26.07., 19:30

DARK BLOOD

(englische OmU)

Von George Sluizuer, USA / Großbritannien / Niederlande 2012, 86 Min.
Mit River Phoenix, Judy Davis, Jonathan Pryce

Seit seine Frau an den Folgen radioaktiver Tests starb, die in der Umgebung ihres gemeinsamen Hauses durchgeführt wurden, lebt der junge Witwer Boy als Einsiedler in der Wüste und wartet darauf, dass die Welt untergeht. Er verbringt seine Tage mit dem Schnitzen von indianischen Kachina-Puppen, denen er magische Fähigkeiten zuspricht. Als das Hollywood-Jetset-Paar Harry und Buffy in seinen zweiten Flitterwochen eine Autopanne hat, kommt ihnen der junge Mann zur Hilfe. Er verliebt sich unsterblich in Buffy und beginnt die Abreise des Paares, bei dem es kriselt, absichtlich hinauszuzögern. Harry und Buffy merken, dass ihre Weiterfahrt sabotiert wird und wollen fliehen – Boy hingegen plant unterdessen, mit Buffy an seiner Seite eine bessere Welt zu erschaffen…
River Phoenix starb 1993 kurz vor Ende der Dreharbeiten, 2012 montierte der Regisseur das Material zu einem irritierenden Film.

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Do. 20.07. bis Di. 25.07., 21:45

LIFE, ANIMATED

(englische OmU)

Von Roger Ross Williams, USA / Frankreich 2016, 89 Min.
Mit Owen Suskind, Ron Suskind, Cornelia Suskind

Der kleine Owen Suskind scheint ein Junge zu sein, der sich nach gängigen Maßstäben entwickelt, doch bereits nach einigen Jahren bemerken seine Eltern immer seltsamere Verhaltensmuster an ihrem Sohn. Schon bald erhalten sie die Diagnose: Owen leidet unter Autismus und nimmt daher die Welt ganz anders wahr als andere Menschen. Zum Glück entwickelt er schon früh eine Vorliebe für Trickfilmklassiker aus dem Hause Disney. Nach und nach finden seine Eltern heraus, dass sie die bunten Filme als gemeinsame Sprache nutzen und auf diese Weise zu Owen durchdringen können. In dem Dokumentarfilm „Life, Animated“ wird Owens Werdegang von einem kleinen Jungen, der scheinbar in seiner ganz eigenen isolierten Welt lebt, zu einem unabhängigen Erwachsenen dargestellt. Dabei kommen passenderweise auch Animationssequenzen zum Einsatz.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 17:45

PARADIES – RAY

(OmU: Russisch, Deutsch, Yiddish, Französisch)

Von Andrey Konchalovskiy, Russland / Deutschland 2016, 132 Min.
Mit Yuliya Vysotskaya, Christian Clauß, Philippe Duquesne

In Frankreich während des zweiten Weltkriegs kreuzen sich die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, eine aristokratische Immigrantin, arbeitet eigentlich als Redakteurin für eine Modezeitschrift, gehört aber nebenbei auch zur Résistance. Ihr Engagement als Widerstandkämpferin fliegt auf, als bei einer Razzia der deutschen Besatzer zwei jüdische Kinder entdeckt werden, die sie in ihrer Wohnung versteckt hält. Im Gefängnis trifft sie auf den Franzosen Jules, der mit den Nazis kollaboriert und ihr ein milderes Strafmaß im Austausch für sexuelle Gefälligkeiten anbietet. Doch eines Tages verschwindet Jules und Olga landet in einem Konzentrationslager, wo sie auf den SS-Offizier Helmut trifft, der sich vor Beginn des Krieges einst in sie verliebt hatte...
In intensiven, unvergesslichen Schwarzweiß-Bildern erzählt der Regie-Altmeister von der Unmöglichkeit der Liebe in Zeiten des Krieges, wenn Zivilisation und Menschlichkeit nahezu vollständig versagen.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 19:30

SIE NANNTEN IHN SPENCER

Von Karl Martin Pold, Deutschland 2017, 122 Min.
Mit Bud Spencer, Terence Hill, Marcus Zölch

Carlo Pedersoli war der Überzeugung, jeden Beruf ausgeübt zu haben außer Jockey und Balletttänzer. Er war Schriftsteller, elffacher italienischer Schwimmchampion, zweifacher Olympiateilnehmer, Wasserballeuropameister, Rechtswissenschaftler, Sänger, Komponist, Pilot, Flugunternehmer, Modedesigner, Fabrikant, Drehbuchautor, Produzent und nicht zuletzt Erfinder einer Art Einwegzahnbürste. Er beherrschte sechs Sprachen. Seinen Weltruhm jedoch verdankt Carlo Pedersoli knallharten Backpfeifen und schlagfertigen Sprüchen – als Schauspieler unter dem Pseudonym Bud Spencer. An der Seite von Terence Hill wurde ein Bösewicht nach dem anderen zur Schnecke gemacht, niemand ließ die Fäuste so fliegen wie Bud Spencer. Ihre Westernkomödien avancierten zu Kulthits und begeisterten ein Millionenpublikum. Zwei seiner Fans wollen nicht nur Anekdoten sammeln, sie machen sich auf die Reise zu ihrem ewigen Idol.

SIE NANNTEN IHN SPENCER ist ein berührendes Roadmovie über zwei Jungs wie Pech und Schwefel auf der Suche nach dem Menschen hinter der Kultfigur. Regisseur Karl-Martin Pold schuf ein faszinierendes Porträt eines Schwergewichts der Filmgeschichte, der die Herzen des Publikums im Sturm eroberte und weitaus mehr zu bieten hatte als die legendäre senkrechte Faust auf den Kopf des Schurken.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 22:00