EIN SOMMER IN PARIS
(französische OmU)
von Valentine Cadic, Frankreich 2025, 78 Min.
Mit Blandine Madec, India Hair, Arcadi Radeff
Mitten in den Olympischen Spielen 2024 in Paris macht sich die 30-jährige Blandine auf den Weg von der Normandie in die hektische Hauptstadt, um die Schwimmwettkämpfe zu sehen und ihre Halbschwester wiederzutreffen, zu der sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als jemand, der Ruhe und Einsamkeit gewöhnt ist, fühlt sie sich von der lebhaften Stadt überwältigt. In den Tagen, die sie dort verbringt, begegnet sie neuen Menschen, verirrt sich, zögert und versucht, alte Verbindungen wiederherzustellen. Blandine navigiert durch das turbulente Herz von Paris, das von der Energie der Olympischen Spiele geprägt ist, und sucht ihren Platz in dieser aufregenden, aber fremden Welt.
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Do. 25.06. bis Di. 30.06., 18:00




SECHSWOCHENAMT
Von Jacqueline Jansen, Deutschland 2025, 98 Min.
Noch bevor die Welt stillsteht, gerät Lores Leben aus den Fugen: Der Tod ihrer Mutter zwingt sie zur Rückkehr ins Elternhaus. Während die junge Frau versucht, die Trauer auszuhalten, zieht die Corona-Pandemie der Welt den Stecker. Ausgerechnet jetzt, da sie Halt und Trost bräuchte, werden Umarmungen zu Risiken und Besuche zu Ausnahmen. In dieser doppelten Isolation versucht Lore, das Nachleben der Verstorbenen zu ordnen. Zwischen Formularen und Familienerwartungen ringt sie um einen Abschied, der ihrer Mutter gerecht wird. Sechswochenamt erzählt mit berührender Nähe und zärtlichem Humor. Hauptdarstellerin Magdalena Laubisch trägt den Film mit einer fragilen Präsenz, die einen nie loslässt.
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Termine
Do. 25.06. bis Di. 30.06., 19:30
Do. 02.07. bis Di. 07.07., 18:00



DONKEY DAYS
(niederländische OmU)
von Rosanne Pel, Niederlande / Deutschland 2025, 108 Min.
Mit Jil Krammer, Susanne Wolff, Hildegard Schmahl
Anna und Charlotte leben in konstantem Wettbewerb miteinander. So jedenfalls will es Mutter Ines, die mal die eine bevorzugt, und es die andere spüren lässt. Trotzdem kehren die ungleichen Schwestern – die eine queer und unangepasst, die andere eine vermeintlich toughe Erfolgsfrau – in das Haus ihrer Kindheit in Norddeutschland zurück. Alte Wunden brechen auf und gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht: Wessen Asche versteckt ihre Mutter? Was verbindet sie mit einer ungarischen Eselfarm? Auf der Suche nach Antworten finden die ungleichen Schwestern neues Vertrauen zueinander.
Eine schwarze Komödie der kleinen Fiesheiten, wie sie nur in der Familie zu finden sind. In ihrem zweiten Spielfilm geht Regisseurin Rosanne Pel mit raffiniertem Humor den oft problematischen Verhältnissen zwischen Müttern, Schwestern und Töchtern nach – und den gesellschaftlichen Rollenbildern, die dahinterstecken. „Donkey Days“ ist ein moderner, betörend absurder Familienfilm voller Empathie für seine Figuren – grandios gespielt von den Hauptdarstellerinnen Jil Krammer, Susanne Wolff und Hildegard Schmahl.
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Do. 25.06. bis Di. 30.06., 21:30
Mi. 01.07., 22:00
Do. 02.07. bis So. 05.07., 21:45



FLUSS
Von Timo Großpietsch, Deutschland 2026, 83 Min.
Timo Großpietschs Dokumentarfilm über die Elbe bildet nach den Filmen „Stadt“ und „Land“ den Abschluss einer Trilogie.
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So. 28.06., 12:15




ENSEMBLE MODERN: WHY WE PLAY
Original mit dt. UT (Sprachen: Englisch, Deutsch, Japanisch)
Dokumentation von Thorsten Schütte, Deutschland 2026, 100 Min.
Das Ensemble Modern hat im Ostend an der Schwedlerstraße seine kreative Heimat. Als eines der weltweit führenden Musikkollektive widmet es sich seit 1980 der aktuellen Musik. Why We Play ist ein sinnliches Porträt dieses internationalen Ensembles und führt das Publikum mitten in das Herz der Probenarbeit: sichtbar wird das leidenschaftliche Ringen um jeden Ton einer musikalischen Sprache. In intimen Momenten wird greifbar, wie die Musizierenden basisdemokratisch und intuitiv komplexe Werke zum Leben erwecken.
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So. 28.06., 14:00




FRANKFURT ERZÄHLEN
Lesung, Filmclips, Verbaljonglage von und mit Rolf Silber Moderation: David Ungureit. In Kooperation mit RavenPortVerlag
Wie erzählt man die „multikulturelle monetäre Mainmetropole“ in Roman, Film, Drehbuch, in Komödie, Dramödie, Krimi, Comedy, Kinderfilm, Animation und Dokumentation, wenn man ein Frankfurter mit mildem Migrationshintergrund (also ausgerechnet Offenbach!) ist?
Zur etwas anderen „second release“ Buchpremiere des Romans BEUTEMACHER führt der bekannte Frankfurter Drehbuchautor DAVID UNGUREIT (OLIVIA, MÄNNERHORT etc.) ein Gespräch mit ROLF SILBER darüber, wie das alles über 40 Jahre ging und geht.
Filmclips werden gezeigt, ganze und halbe Wahrheiten über die wunderbare Welt des hessischen Buch-, Film- und Medienschaffens enthüllt, ein wenig vorgelesen, allerletzte Fragen beantwortet: Wie KÄPTEN BLAUBÄR, ECHTE KERLE und BEUTEMACHER im Verhältnis zueinander stehen. Und was sie mit Frankfurt zu tun haben.
Rolf Silber hat in den letzten 40 Jahren bei 21 TV- und Kinofilmen Regie geführt, für weit über 30 verfilmte 90 Minüter das Drehbuch geschrieben, 3 Romane verfasst, Serie und Kinderfilme gemacht und sich den Merkwürdigkeiten hessischer Medienpolitik ergeben. Ein reichlich bunter Abend zu dem der Ravenport Verlag einlädt.
Motto: Film (und Buch) sind fortgesetzte Berichterstattung über die Realität mit den Mitteln des Traums.
Eintritt frei. Anmeldung unter 069-5970845 oder Email an: info@malsehnkino.de
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Mi. 01.07., 18:00

AN ISLAND
Dokumentarfilm von Pei-Chin Lee, D 2024, 90 Min.‘
In Anwesenheit von Pei-Chin Lee und Benjamin Franzki
Bei der titelgebenden Insel handelt es sich um Taiwan, vor der Küste von China gelegen und politisch in prekärer Lage befindlich. In langen und formal streng kadrierten Plansequenzen zeigt der Film Szenen aus dem Alltagsleben. Die bewusst gewählte Langsamkeit dient hier ebenso als Stilmittel wie die stark formalisierte Bildsprache.
Ruhige (Stadt-)Landschaften wechseln sich ab mit wimmelbild-artigen Kompositionen, an denen man sich gerne satt sieht. Der öffentliche Raum, den der Film ausnahmslos zeigt, wird dominiert von einem Wahlkampf, von dem eher die Form als der Inhalt dargestellt wird. So gelingt dem Film durch die strenge Ästhetik ein ganz eigener Blick auf die Demokratie als ein System, das auch immer Öffentlichkeit formt. (Jurybegründung Hessischer Film- und Kinopreis)
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Mi. 01.07., 20:00


DAS SOMMERBUCH
(englische OmU)
von Charlie McDowell, USA / Großbritannien / Finnland / Brasilien 2025, 95 Min.
Mit Glenn Close, Anders Danielsen Lie, Emily Matthews
Die neun Jahre alte Sophia verbringt den Sommer zusammen mit ihrem Vater ihrer Großmutter im Ferienhaus der Familie auf einer kleinen Insel im Finnischen Meerbusen. Die gemeinsamen Tage sind geprägt von einem engen Miteinander und gefüllt mit Momenten voller Nähe, Beobachtungen der Natur und alltäglicher Gespräche, die das Leben auf der Insel prägen. Doch ein Thema wiegt schwerer als alle anderen und wird deshalb ausgespart: der Tod von Sophias Mutter. Doch um heilen und nach vorne blicken zu können, müssen sich die drei auch ihren unangenehmen Gefühlen stellen.
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Do. 02.07. bis Di. 07.07., 20:00
Mi. 08.07., 18:00
Do. 09.07. bis Di. 14.07., 19:45




WISE WOMEN – FÜNF HEBAMMEN, FÜNF KULTUREN
(Deutsch, Brasilianisches Portugiesisch, Marokkanisches Arabisch, Tashelhit, Nepali, Tamang, Tigrinya und Amharisch OmU)
Dokumentarfilm von Nicole Scherg, Österreich 2025, 92 Min.
Am 5.7. in Anwesenheit von Regisseurin Nicole Scherg
Regisseurin Nicole Scherg stellt fünf Hebammen, Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien, bei ihrer Arbeit, die sich nicht nur auf den körperlichen Prozess beschränkt, sondern auch eine psychologische Begleitung der schwangeren Frauen bedeutet.
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So. 05.07., 12:00
Do. 09.07. bis Di. 14.07., 18:00




MINOR LANDSCAPES – KURZFILMPROGRAMM
(OmU)
Kurzfilme aus der sinophonen Community – im Kino und Schaut! Raum (1. Stock)
Mit Einführung und Gespräch. In Kooperation mit CiLENS e.V. und Gassenprojects
Zur Seite von CiLENS
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So. 05.07., 15:00
THE ACTIVIST
(litauische OmU)
von Romas Zabarauskas, Litauen 2025, 94 Min.
Mit Robertas Patrailis, Vaslov Goom, Simas Kuliesius
Deividas ist LGBTQ+-Aktivist und organisiert mit seiner Gruppe namens „Rainbow Kaunas“ die erste Pride in Litauens zweitgrößter Stadt. Sein Freund Andrius steht dem skeptisch gegenüber – nicht wegen des Aktivismus' per se, sondern wegen der Neonazis, die immer wieder durch Angriffe auf entsprechende Gruppen in Erscheinung treten. Und in einer Nacht scheinen sich Andrius' schlimmste Befürchtungen zu bewahrheiten, denn er findet Deividas ermordet auf. Doch niemand scheint sich wirklich dafür zu interessieren – weder die Politik noch die Polizei oder die Gesellschaft. Also begibt sich Andrius selbst auf Tätersuche...
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Mo. 06.07. bis Mi. 08.07., 21:45
Do. 09.07. bis Mi. 15.07., 21:30




VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN – EIN HEIMATFILM AUF DEM MEER
Dokumentarfilm von Tom Fröhlich, Deutschland 2024, 91 Min.
Am 8.7. in Anwesenheit von Regisseur Tom Fröhlich
In VOM TRAUM, UNSINKBAR ZU SEIN begibt sich der Rostocker Regisseur Tom Fröhlich auf eine maritime Heimatreise. Auf dem Höhepunkt ihrer Blütezeit umfasste die Flotte der DDR-Hochseefischerei über 100 Schiffe – die größte, die je unter deutscher Flagge fuhr. Vier Jahrzehnte lang verlor die Großreederei kein einziges Schiff auf See. Heute existieren nur noch wenige dieser stählernen Kolosse.
Vier von ihnen hat Tom Fröhlich aufgespürt: vor Grönland, in einem spanischen Hafen, auf einem dänischen Schrottplatz und im Hamburger Hafen. Sie sind die letzten Zeugen einer untergegangenen Arbeitswelt – und zugleich lebendige Orte, an denen noch immer gearbeitet, gelebt und erinnert wird. Erzählt von Charly Hübner und Shantys vom Chor „Luv und Lee“
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Mi. 08.07., 19:45
Mi. 15.07., 18:00




DRY LEAF
(georgische OmU)
von Aleksandre Koberidze, Deutschland / Georgien 2025, 186 Min.
Mit David Koberidze, Otar Nijaradze, Irina Chelidze
Die junge Fotografin Lisa verschwindet plötzlich, während sie in ländlichen Regionen Georgiens verlassene Fußballstadien fotografiert. Ihr Vater Irakli begibt sich auf eine Reise quer durchs Land, begleitet von Levanis, Lisas geheimnisvollem besten Freund. Die Suche führt sie von Dorf zu Dorf, von Stadion zu Stadion – durch eine sich stetig verändernde Landschaft und vorbei an Menschen, deren Geschichten neue Perspektiven eröffnen. Doch mit jedem Halt scheint die Spur unklarer zu werden.
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So. 12.07., 14:30
Mi. 22.07., 20:00




DRUNKEN NOODLES
(englisch / spanische OmU)
von Lucio Castro, USA / Argentinien 2024, 82 Min.
Heiße Sommertage in New York City. In Brooklyn hütet der junge Student Adnan die Wohnung seines Onkels. In Chinatown jobbt er in einer Galerie, in der die verspielten, sexuell aufgeladenen Stickereien des älteren Künstlers Sal ausgestellt werden. Mit ihm hatte Adnan vor einem Jahr eine zärtliche Affäre, so wie er im Hier und Jetzt nächtliche Abenteuer mit dem jungen Essenskurier Yariel erlebt. Und über allem hallt das Echo seiner großen Liebe zu dem Schriftsteller Iggie. Vergangenheit und Gegenwart verflechten sich, während sich Adnan treiben lässt zwischen Hook-Ups und dem Rauschen der Stadt, zwischen funkelnden Häuserschluchten und einem verzauberten Wald.
Das Leben ist ein Kunstwerk aus Realität und Fantasie in Lucio Castros „Drunken Noodles“, einem übernatürlich schönem Sommertraum von einem Film, für den im Sex so viel Bedeutung liegt wie in der Kunst. Und wo das eine immer etwas mit dem anderen zu tun hat. Eine Vision queerer Lust über Generationengrenzen hinaus; ein Bilderteppich von Begehren, Sehnsüchten und versuchter Nähe – und eine Geschichte, die so leichtfüßig und humorvoll erzählt wird, als ginge der Sommer nie vorbei. Ein Film zum sich-Fallenlassen und zum Genießen. Eine der großen Entdeckungen des Filmfestivals in Cannes 2025.
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Mi. 15.07., 19:45




TÖCHTER EUROPAS
Dokumentarfilm von Verena Kuri und Iris Janssen, Deutschland 2023, 80 Min.
In ihrem Dokumentarfilm begleiten die Filmemacherinnen Verena Kuri und Iris Janssen eine spanische Ticketverkäuferin, eine deutsch-luxemburgische Busfahrerin und eine ukrainische Haushaltshilfe. Alle drei Frauen reisen auf den scheinbar grenzenlosen Straßen Europas umher, auf der Suche nach einem besseren Leben - doch inmitten des Krieges wird der Unterschied zwischen Bewegung und Stillstand einmal mehr deutlich ...
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Do. 16.07. bis Di. 21.07., 18:00




INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER ICH EINMAL WAR
Dokumentarfilm von Regina Schilling, Deutschland / Österreich 2025, 95 Min.
Mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
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Do. 16.07. bis Di. 21.07., 19:30
Mi. 22.07., 18:00
Do. 23.07. bis So. 26.07., 22:00




NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION
von Lotta Schwerk, Deutschland 2025, 79 Min.
Mit 18 sind die besten Freundinnen Leonie und Marlene sich sicher, dass nichts sie trennen kann. Doch Leonie verliebt sich in Naomi, gibt sich ganz ihrer ersten großen Liebe hin und entfernt sich immer weiter von ihrer besten Freundin. Naomis depressive Schübe jedoch überfordern Leonie zunehmend. Als ihre Beziehung scheitert, merkt Leonie, wie sehr sie sich isoliert hat. Sie verlässt Berlin, beginnt eine Ausbildung und versucht die Welt um sich herum zu ordnen. Doch auch Jahre später fehlt jemand in ihrem Leben: Marlene.
Was macht meine Identität aus? Und wem muss ich sie beweisen? Als filmische Langzeitstudie angelegt, ist „Ninja M*therfucking Destruction“ ein feinfühliges und ungefiltert wildes Porträt eines queeren Erwachsenwerdens – überbordendes Gefühlschaos inklusive. Nach acht Jahren Drehzeit und ohne Förderung oder Filmschule im Hintergrund ist Regisseurin Lotta Schwerk mit ihrem Langfilmdebüt die intensive, in jeder Sekunde authentische Chronik einer Jugend gelungen. Dafür gab es beim Festival Achtung Berlin den Preis für die Beste Regie und das Beste Schauspiel!
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Do. 16.07. bis Di. 21.07., 21:15




DIRECT ACTION
(arabisch / französische OmU)
Dokumentarfilm von Guillaume Cailleau und Ben Russel, Frankreich / Deutschland 2024, 221 Min.
Filmemacher Guillaume Cailleau und Ben Russell begleiteten die bekanntesten militanten Aktivistengruppen, die derzeit in Frankreich für einen Umbruch kämpfen. Wie beispielsweise ein 150 Personen umfassendes Kollektiv, das sich 2018 erfolgreich gegen ein internationales Großflughafenprojekt durchgesetzt hat und dafür knapp sechs Jahre eine autonome Zone besetzt hielt. Wie sieht der Alltag eines solchen Kollektivs aus und kann so ein Ausweg aus der Klimakrise aussehen?
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So. 19.07., 13:30




WAS HABEN WIR GELACHT
Dokumentarfilm von Eva Müller und Isabel Schneider, Deutschland 2026, 103 Min.
Mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger
Die Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider richten den Blick auf die von männlichen Darstellern und Produzenten dominierte Unterhaltungsszene der 1990er- und 2000er-Jahre in Deutschland. Im Zentrum steht dabei eine Perspektive, die in den damaligen Formaten kaum sichtbar war. Ergänzt wird die Rückschau durch Stimmen von Frauen, die ihre Erfahrungen mit diesen Shows einbringen und die Strukturen der Branche aus ihrer Sicht einordnen.
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Do. 23.07. bis Di. 28.07., 17:45
Mi. 29.07., 16:00




SO KLINGT DAS LEBEN
(spanische OmU)
von Daniel Sánchez Arévalo, Spanien 2025, 113 Min.
Mit Javier Gutiérrez, María Vázquez, Judith Fernández
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken.
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Termine
Do. 23.07. bis Mi. 29.07., 19:45




SAVING SPOONIE
Dokumentarfilm von Till Harms, Deutschland 2026, 82 Min.
Eine internationale Taskforce setzt alles daran, den fast ausgestorbenen Löffelstrandläufer zu retten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern arbeiten zusammen, um nicht nur den Bestand der mittlerweile seltenen Watvogelart zu sichern, sonder auch ihr Überleben in der Zukunft zu ermöglichen.
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So. 26.07., 16:00
Mi. 29.07., 17:45




WE ARE MAKING A FILM ABOUT MARK FISHER
(englische OmU)
Dokumentarfilm von Simon Poulter und Sophie Mellor, Großbritannien 2025, 65 Min.
Der (Pop)Theoretiker und Kulturwissenschaftler Mark Fisher zählt nach wie vor und trotz seines viel zu frühen Todes im Jahre 2017 zu den prägendsten Vordenkern in Sachen Kultur im Zeitalter des Spätkapitalismus. Der Film von Sophie Mellor und Simon Poulter, der ohne jegliche Förderung entstand, widmet sich in neun Kapiteln dem Denken von Fisher und zeigt, dass eine andere Welt immer noch möglich ist.
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Termine
Mo. 27.07. bis Mi. 29.07., 22:00
