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HAYMATLOZ – EXIL IN DER TÜRKEI

(OmU)

Von Eren Önsöz, Deutschland 2016, 95 Min.

In Anwesenheit von Regisseur Eren Önsöz

Kurz nachdem die Nazis an die Macht kamen verloren ein Drittel aller Professoren in Deutschland ihre Anstellungen an den Universitäten. Doch was heute komplett vergessen scheint ist die Tatsache, dass viele von ihnen in das damals noch unbekannte Land Türkei flüchteten. Mustafa Kemal Atatürk, der den Staat erst 1923 gründete, lud deutsche Intellektuelle in sein Land, um an der Universitätsreform mitzuwirken. Doch was ist heute aus dem einstigen Kultur- und Wissensaustausch unter dem heutigen Präsidenten Erdogan noch übrig geblieben? Für ihren Dokumentarfilm „Haymatloz - Exil in der Türkei“ begleitet Filmemacherin Eren Önsöz die letzten Nachkommen der einstigen, deutschen Exilanten, die in der Türkei zur Welt kamen und zusammen untersuchen sie ein vergessenes Kapitel deutsch-türkischer Historie, deren Bedeutung noch bis heute spürbar ist.

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Termine

Mi. 26.10., 20:00

Psychoanalyse und Film

Die Reihe ist eine Kooperation des 'Instituts für Psychoanalyse, Frankfurt'
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und des Mal Seh'n Kinos.
Im Anschluß an die Vorführung erfolgt jeweils eine psychoanalytische
Interpretation und Diskussion der Filme. Näheres über das Institut für
Psychoanalyse: dpg-frankfurt

ENEMY

(englische OmU)

Von Denis Villeneuve, Kanada / Spanien 2016, 90 Min.
Mit Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon

Mit anschließender psychoanalytischer Interpretation und Diskussion mit Birgit Pechmann und Ellen Rohde. In Kooperation mit der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft, Frankfurt.

Geschichtsprofessor Adam führt ein karges, langweiliges Leben zwischen Vorlesungen, Korrekturen und lieblosem Sex mit Freundin Mary. Doch eines Tages macht er in einem alten Independentfilm eine erstaunliche Entdeckung: Adam sieht einen Schauspieler, der ihm exakt gleicht. Nachdem er den Gedanken an seinen Doppelgänger nicht loswird, fasst Adam den Entschluss, ihn aufzuspüren und herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat. Er beobachtet den mysteriösen Fremden und findet einige Dinge heraus: Der Name des Mannes ist Anthony – und selbst seine Stimme klingt exakt wie die von Adam. Schließlich nimmt der Professor Kontakt zu seinem Doppelgänger auf. Nachdem Anthony zunächst abweisend reagiert, lässt er sich irgendwann doch auf ein Treffen mit Adam ein. Die Situation wird immer bizarrer…

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Termine

Mi. 02.11., 20:00

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

MORGENRÖTE IM AUFGANG – HOMAGE A JACOB BÖHME

Von Max Hopp, Jan Korthäuer, Ronald Steckel, Klaus Weingarten, Deutschland 2015, 81 Min.

Am 12.10. in Anwesenheit der Regisseure und Dr. Thomas Regehly, Jacob Böhme Institut, Görlitz

Jacob Böhme wurde 1575 in Altseidenberg bei Görlitz geboren und ist Zeitgenosse von Johannes Kepler, Giordano Bruno und Shakespeare. Sei Geld verdiente der Sohn einer Bauernfamilie als Schuhmacher, seine Leidenschaft galt allerdings der Naturphilosophie und der christlichen Theosophie. 1612 verfasste er sein Buch „Mörgenröte im Aufgang“ und stellte die Willensfreiheit des Menschen in den Fokus seiner Betrachtungen. Das Werk brachte ihm ein Schreibverbot und eine Anklage wegen Ketzerei ein. Heute gelten Böhmes Schriften in Hinblick auf die Geschichte der Mystik als bedeutend. Sein Werk hatte Einfluss auf die Philosophie des deutschen Idealismus und drang bis zum Romantiker Novalis vor. Regisseur Ronald Steckel und sein Team nehmen in ihrem Film die metaphorische Sprache Böhmes genau unter die Lupe und versuchen die Visionen des Philosophen essayistisch greifbar zu machen.

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Termine

Mi. 12.10., 18:00
Sa. 22.10., 14:15

DIE GETRÄUMTEN

Von Ruth Beckermann, Österreich 2015, 89 Min.
Mit Anja Plaschg, Laurence Rupp

So. 30. Oktober in Anwesenheit von Kulturdezernentin Ina Hartwig, Drehbuchautorin

Als die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und der Lyriker Paul Celan in den 1940er Jahren anfangen, sich gegenseitig Briefe zu schreiben, ist dies der Beginn einer ganz besonderen Liebesgeschichte voller Hochs und Tiefs, die mit dem Selbstmord Celans im Jahre 1971 ihr jähes und tragisches Ende findet. Rund 35 Jahre nach diesem Todesfall treffen sich zwei Schauspieler in einem Filmstudio, um aus den Briefen vorzulesen. Je mehr sie sich dabei in dem Briefwechsel verlieren, desto stärker springen die durch ihn transportierten, zwischen mehreren Extremen schwankenden Gefühle auf sie über.

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Termine

Do. 27.10. bis Di. 01.11., 18:00

MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE

Von Sidney Heyers, GB 1965, 50 Min.
Mit Diana Rigg und Patrick Macnee

50. Jahrestag der deutschen Erstausstrahlung am Dienstag, 18. Oktober 1966:
DIE ROBOTER
Von Sidney Heyers, GB 1965, 50 Min.
Mit Diana Rigg und Patrick Macnee

Die Agenten John Steed und Emma Peel machen sich daran, den Mord an vier Unternehmern aufzuklären. Die Mordopfer, die sich alle vier für ein elektronisches Schaltsystem interessierten, waren dem skrupellosen Doktor Armstrong im Weg.
sowie die Folge:
MR. TEDDY BEAR

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Di. 18.10., 20:00

LA BELLE SAISON - EINE SOMMERLIEBE

Von Catherine Corsini, Frankreicht 2015, 105 Min.
Mit Cécile de France, Izïa Higelin, Noémie Lvovsky Kévin Azais, Laetitia Dosch

In Kooperation mit dem Frauenverein für Selbstverteidigung e.V.

Im Frankreich der 1970er Jahre zieht die 23-jährige Delphine vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert und sich sogleich unsterblich in sie verliebt. Es dauert nicht lange, bis auch Carole, die noch nie mit einer Frau zusammen war, ihre Gefühle für Delphine entdeckt. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater schwer erkrankt und sie aufs Land zurückkehren muss, um ihrer Mutter bei der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschließt Carole ihren langjährigen Freund zu verlassen und Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine schon bald entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann.

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Termine

Mi. 02.11., 18:00

Kinothek Asta Nielsen e.V. präsentiert

Die Kinothek Asta Nielsen ist eine Gründung von Filmliebhaberinnen. Von Filmkuratorinnen, Filmhistorikerinnen und -theoretikerinnen, Kritikerinnen und Filmstudierenden. Sie sehen den Sinn und Zweck einer Kinothek darin, das, was durch die Raster des heutigen Kinos fällt, jenseits des Spezialistentums zugänglich und im Kino wieder erfahrbar zu machen.

SEVEN WOMEN

(amerikanische OV)

USA 1966, Regie Von John Ford, USA 1966, 87 Min. 16mm

Vorgestellt von Margit Göttert, gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen. Mit anschließendem Publikumsgespräch. Im Rahmen der Reihe „No Future without a Past“ der Kinothek Asta Nielsen.

Dieser letzte Film John Fords spielt im revolutionsgeschüttelten China der 1930er-Jahre innerhalb einer Frauengemeinschaft amerikanischer Laienmissionarinnen, umgeben und bedroht von der ihnen fremden Außenwelt. In diese Ghettosituation bricht Dr. Cartwright wie die Botin einer fernen Zivilisation ein. Zur großen Enttäuschung der Missionsvorsteherin ist sie wieder nur eine Frau, die rauchend, fluchend und in Hosen höchst missbilligtes Leben in die Bude bringt. Dann wird plötzlich die Station überfallen von einer Horde furchterregender Mongolen. Eindeutige Identifikationsfigur des Films ist Anne Bancroft in einer hinreißenden Hosenrolle als Dr. Cartwright. Aber da sind auch noch die lesbische Stationsvorsteherin Miss Andrews und Emma, die im Laufe des Films und mit zunehmender Bewunderung für Dr. Cartwright ihr Haar immer häufiger öffnet... (Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg)

Dr. Margit Göttert ist seit 2001 Leiterin des gFFZ, des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen mit Sitz an der Frankfurt University of Applied Sciences. Als Soziologin hat sie zu Frauenbeziehungen in der Alten Frauenbewegung geforscht und versucht jetzt, Ergebnisse und Erkenntnisse der akademischen Genderforschung in die Praxis zu vermitteln und umgekehrt.

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Mi. 19.10., 18:00

THÉO & HUGO - THÉO & HUGO DANS LE MÊME BATEAU

(französische OmU)

Von Olivier Ducastel und Jacques Martineau, Frankreich 2016, 97 Min.
Mit Geoffrey Couët, François Nambot, Mario Fanfani

Paris, 4:27 Uhr in der Früh. In einem Sexclub für Schwule haben Théo und Hugo Sex mit fremden Männern. Noch kennen sie sich nicht, aber das ändert sich schnell: Denn als Théo Hugo erspäht, gibt es für ihn kein Halten mehr – er muss ihn unbedingt für sich haben! Nur einen Augenblick später haben sie beide leidenschaftlichen Sex, doch bei einer anonymen Nummer soll es für sie beide nicht bleiben. Zwanzig Minuten später verlassen sie den Club und sind schon so gut wie verliebt. Die Straßen von Paris sind wie leergefegt und scheinen nur ihnen zu gehören und gemeinsam leihen sie sich Fahrräder aus und reden über die Liebe. Doch auf einmal erinnert sich Hugo, dass Theo kein Kondom benutzt hat. Hugo muss Theo gestehen, dass er HIV-positiv ist. Ob ihre gerade aufkeimende Liebe einen solchen Schlag verkraften kann?

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Termine

Mi. 12.10., 20:00
Do. 20.10. bis Di. 25.10., 22:00
Mi. 26.10., 22:15